Eine Ode auf die Weiblichkeit:

Das Dharma der Frau

 

- Die Reise zu ihr Selbst zurück

oder auch;


- der Erleuchtungsweg des Weiblichen








Die Frau als 'dienende Mutter'

Die Frau wird als Verkörperung
der höchsten Schöpferkraft angesehen,
da sie das Gefühlsprinzip des Göttlichen darstellt.





"Zur Zeit schlafen die meisten Frauen.
Sie müssen erwachen und aufstehen!

Das Erwachen der ruhenden Kraft der Frauen
zählt zu den dringendsten Notwendigkeiten unserer Zeit."

Amma




Es ist eine große Freude, Frau sein zu dürfen,
zu empfangen, zu geben, zu lieben, zu dienen,
zu wirken mit dem ganzen femininen Geist,
mit der femininen "creation", von der die ganze Erde lebt,
in der alles Mutter ist.


Spirituell gesehen lebt das Mütterliche in jedem Wesen.

Auch Männer müssen das Mütterliche leben.

Menschwerden - Gespräche mit Dina Rees




Die schlafende Frau aus dem Hypogäum von Malta
  Ein Symbol für die Muttergöttin
und für die Erde





Malta, im Tempel von Tarxien


Die neue Zeit
in die wir uns gerade hinein bewegen,
ist weiblicher Natur.

Sie gehört den weiblichen Eigenschaften,
der Spiritualität und den Frauen.

/Isabel






Das Dharma der Frau

Die geheilte Frau ist wie ein Ei.
Sie ist ein in sich geschlossenes System,
aus dem keine negative Emotion mehr nach Außen abgegeben wird.

Die geheilte Frau ruht ganz tief in sich innerlich.
Sie ist emotional unabhängig und in erster Linie mit sich selbst beschäftigt.

Sie hat damit aufgehört, emotionale Macht über den Mann ausüben zu wollen
und lässt ihn seinen eigenen Weg finden und gehen.

Die Frau ist der passive, nährende Part in der Beziehung.
Der Mann ist der aktive, versorgende Part in der Beziehung.

Der Mann geht raus in die Welt,
er umsorgt seine Frau, er versorgt sie und kümmert sich um sie,
daß es ihr gut geht und sie bei sich bleiben kann.
Dafür schenkt ihm seine Frau eine Zuflucht und ein Heim,
in dem er Geborgenheit findet, sich erholen und wieder auftanken kann.

So sind beide einander gebend, jeder auf seine Weise.

Damit Mann und Frau in einer Partnerschaft geheilt werden können,
muß die Frau in ihrer inneren, emotionalen Entwicklung dem Mann voraus gehen.

Die Frau muß zuerst den Weg des Friedens für sich finden,
damit der Mann Raum für seine eigene innere Entwicklung erhält.

Wenn die Frau emotional von ihrem Mann ablässt und zu sich selbst zurück findet,
wenn sie in ihr inneres Ei der Geborgenheit zurückkehrt,
dann bekommt auch der Mann innerlich Raum,
um sich emotional entwickeln und wachsen zu können.



Das Ziel ist für beide am Schluß das selbe,
daß Mann und Frau auf emotionaler Ebene in sich ruhen.

/Eigenes





"Wenn Männer und Frauen zu sich ergänzenden Kräften werden,
zusammenwirken und mit gegeseitigem Respekt vorangehen,
werden sie Vollkommenheit erreichen."


Amma







Das weibliche Prinzip in seiner Reife und Vervollkommnung ist mütterlich, dienend und nährend.
Frauen sind von Natur aus mit Gaben des Heilens, Sehens, des Hegens, Pflegens und Umsorgens ausgestattet.

Die zarte, fühlende, warme und sich schenkende Energie, die ursprüngliche, geheimnisvolle, magisch schöpferische, weise und machtvolle Kraft des Weiblichen hat noch nicht ihren Platz eingenommen.

Die göttliche Mutter hat sich noch nicht in den Herzen der Frauen manifestiert.

Natürlich drücken wir gewisse Aspekte des Weiblichen aus, ein paar Qualitäten hat ja jede von uns. Aber dieser weibliche Körper als Gefäß für das göttliche Licht ist noch nicht gereinigt und die Shakti noch nicht bewußt eingeladen, sich zu offenbaren. Das ist der Grund, warum die Frau nicht in ihre Würde und Kraft und in die Vollendung ihres Ausdrucks kommt. Sie selbst achtet nicht die Göttlichkeit ihres Wesens. Sie selbst ist sich der ihr innewohnenden Kraft nicht bewußt. Noch demütigt sie sich selbst, lässt es zu, ausgebeutet und beschmutzt zu werden ....

... Aber Frauen haben alles, wir müssen uns nur erinnern.

Wir sind Teil der fundamentalen Kraft, die uns bewohnt, jener Kraft, die Wohlbefinden und Frieden sichert
und wir sollten nichts unversucht lassen um diese Kraft, die wir sind, zu verkörpern.

Nur wenn wir uns der Shakti hingeben, kann sie durch uns ihre Fähigkeiten entfalten.

Amrita Blanke: Shakti - die weibliche Kraft






"Frauen können nicht auf dieselbe Weise die höchte Stufe erreichen wie Männer.
Doch Männer haben eine Substanz in sich, die den Frauen nicht teil ist.
Sie lässt Männer die reine Essenz des Meisters absorbieren.
Dafür müssen Männer lernen, Prakriti (Natur, Materie) in sich selber zu kontrollieren
und zu diesem Zweck gibt man ihnen Übungen.

(was hiermit gemeint ist, das müssen die Männer selber herausfinden, dazu kann ich nichts sagen ... /Isabel)

Frauen sind, da sie Prakriti näher stehen, von der göttlichen Energie befruchtet,
die sie in ihren Chakren bewahren und aus diesem Grund bedürfen sie nur sehr weniger Übungen.

Frauen werden über den Pfad der Liebe hinauf gebracht, denn Liebe ist ein weibliches Mysterium.

Die Frau ist die Schale, die darauf wartet, gefüllt zu werden,
und sie bringt sich selbst durch ihre Sehnsucht dar, die ihrem innersten Wesen eigen ist."

Irina Tweedie: Weg durch das Feuer, S. 498




Der Mann muß das Tor des Herzens, welches ein Symbol der weiblichen sensiblen Wahrnehmung ist,
genauso durchschreiten wie die Frau, um seine Göttlichkeit sichtbar werden zu lassen.

Indem er das weibliche Prinzip verbannt, schneidet er sich selbst von der fühlenden Seite seines Wesens ab.

Im erweiterten Sinn bekommt er auch keinen tieferen Zugang zu Frauen und zur Natur....

Amrita Blanke: Shakti - die weibliche Kraft




Dharma der Frau - Die Frau geht dem Mann in ihrer Entwicklung voraus

Heutzutage werden die meisten Beziehungen verdreht gelebt:

Die Männer sind zu passiv innerlich und nicht in ihrer männlich aktiven Kraft
und die Frauen sind zu aktiv und nicht in ihrer passiv nährenden Kraft.

Auf diese Weise üben beide starke Macht übereinander aus,
ohne damit jedoch glücklich zu sein.


Viele Frauen üben ihre Macht darüber aus, indem sie an den Männern herumzerren,
und der Mann übt mit seiner Passivität auf seine Weise Macht über die Frau aus,
indem er sie durch seine Handlungsunfähigkeit in die Ohnmacht zwingt.
Aus ihrer Ohnmacht heraus wird die Frau nun noch aktiver und entwickelt Wut,
während der Mann sich in seiner Passivität wie gelähmt fühlt
und sich immer mehr zurück zieht.

Aus diesem Negativkreislauf steigt am besten die Frau zuerst aus,
indem sie sich auf sich selbst besinnt, um ihren eigenen Heilungsweg zu finden und zu gehen.


Findet die Frau zu sich selbst zurück, zieht sie ihre Energien von Außen ab und sammelt sie in ihrem Innern.
So gewinnt sie an Kraft und sie findet zu ihrer Zufriedenheit und Selbstliebe zurück, wird ruhiger
und folgt ihrem eigenen Weg, auf dem sie sich emotional vor allem mit sich selbst beschäftigt.

Übrigens:
Wenn man ganz bei sich ist, ist man auch gedanklich nicht mehr mit anderen beschäftigt.


Heilung geschieht langsam und dieses ist ein Prozess, der sich über Jahre hinweg entwickelt.
Aber wenn man sich nicht auf den Weg macht, kann man auch nicht ankommen :o)

/Eigenes






Frausein heute bedeutet nicht, durch den Zwang der drei Ks: Küche, Kinder, Kirche beschränkt zu sein, sondern über sie hinauszuwachsen.
Die Frau verleugnet sich nicht, wenn sie Politikerin, Ingenieurin, Flugzeugbauern oder Gartenarchitektin wird. Sie kann dabei ihre "creation" (ihr wahres Wesen) zum Segen der ganzen Menschheit einbringen.

Die Frau verleugnet sich nur, wenn sie sein will wie ein Mann.
Wenn sie für Macht statt für Liebe kämpft, kann sie nicht glücklich werden.

Menschwerden - Gespräche mit Dina Rees




Frauen als Herrscherinnen

An dieser Stelle sollte auch erwähnt werden, dass Frauen mit Machtbefugnissen in Indien oder anderen Ländern außerordentliche Fähigkeiten und Erfolge in ihren Ämtern bewiesen haben. In Großbritannien gab es viele Könige, aber keiner regierte das Land so gut wie Königin Victoria. Ihre Herrschaft zeichnete sich durch Gerechtigkeit, Wohlstand und Erfolg aus. Es gab keine Unzufriedenheit während ihrer Regierung. In jüngerer Zeit war es Indira Gandhi, die mit Mut und vollendetem Geschick ihre Regentschaft führte. Sie war zu jedem Opfer im Interesse des Volkes bereit. Von allen Premierministern stand sie der Regierung über zwölf Jahre vor. Viele andere hatten nur kurze Regierungszeiten.
Es gibt mehrere Organisationen, die von Frauen mit großem Einsatz und viel Eifer geleitet werden, zum Wohle des Volkes.

Vâlmîki rühmte die Süße, die im Weiblichen liege.
Was ist der Grund dafür?

Der Geist des Opfers ist der Grund hierfür, laut Vâlmîki.


Sathya Sai Baba, Sanathana Sarathi 1995






Die Frau hat einen großen Auftrag

Die wirklich entwickelte Frau ist klug, weise, aufgeschlossen, intelligent und nicht angepasst, sondern erfahren.

Sie ist erfahren mit ihrem Körper und mit ihrem Geist,
erfahren in ihrem Schmerz und ihrem Alleingelassensein, aber sie ist spirituell.

Sie steht hinter dem Mann nicht zurück, aber sie ist kein Mann.

Sie ist geboren worden, um die Welt zu erhalten
(die Frau als Gebärerin neuen Lebens).

Sie hat einen großen Auftrag.
Und das vergißt die heutige Frau ab und zu.

Quelle: Menschwerden, Gespräche mit Dina Rees





Die Frau als Hüterin des Lebens

Die Familie ist der natürlichste Bereich, in dem Frauen ihre irdischen, praktischen, kreativen und spirituellen Fähigkeiten kultivieren und dienstbar machen. Sie müssen es sogar tun, denn ohne diesen Dienst können weder die Kinder noch der Partner mit dem lebenswichtigen Elixier ursprünglicher Geborgenheit und Liebe genährt werden. Wenn die Frau ihre Aufgaben in der Familie vernachlässigt, entzieht sie nicht nur den Familienmitgliedern, sondern auch der Gesellschaft den stabilen Boden für körperliche, geistige und seelische Gesundheit....

... Die Familie wird nicht nur aus unseren Kochtöpfen genährt, sondern auch durch die spirituelle Atmosphäre des Heimes. Frauen bauen ständig Energie auf, indem sie kochen, waschen, putzen, das Heim rein halten und so ihren individuellen Duft verbreiten. Eine sorgsame Hausfrau und Mutter kann man nicht ersetzen, sie erneuert unermüdlich die Grundenergie der Familie, sie hält alles im Lot.

Für eine Familie mag es schwer sein, den Verlust des Vaters zu verkraften, aber noch schwieriger ist es, den Verlust so einer Mutter zu verkraften. Denn die Bedingungslosigkeit und das nährende Prinzip der Mutterliebe kann durch nichts und niemanden ersetzt werden. Wir müssen dieses Prinzip, welches die Mutter verkörpert, verstehen.

Wenn der schützende und unterstützende Apsekt der Shakti in der Frau erweckt ist, ist sie Liebe in Aktion.
Sie erweckt in den Familienmitgliedern ein Bewußtsein der Einheit.

Durch Einheit entsteht Frieden.

Und eine intakte Familie ist sicherlich die Keimzelle einer intakten, freudvollen Gesellschaft.


Amrita Blanke: Shakti - die weibliche Kraft

                                             


Je tiefer sich die Frau mit ihrer Mütterlichkeit identifiziert,

desto mehr erwacht sie zu jener Shakti oder reinen Kraft.


Amma





Die Venus von Willendorf
Bildnis der Urmutter,
der großen Mutter
und Muttergöttin,
Symbol für Fruchtbarkeit,
Fülle und inneren Reichtum



Die Mutter und das Prinzip wahrer Mütterlichkeit

Das Grundprinzip der Mutterschaft ist so umfassend und gewaltig wie das Universum.
Mit dieser Kraft in sich kann eine Frau das ganze Universum beeinflussen.

Das Wesen der Mütterlichkeit ist nicht auf Frauen beschränkt, die Kinder zur Welt gebracht haben.
Es ist in Frauen und auch in Männern vorhanden und drückt sich in einer geistigen Haltung aus.

Es ist Liebe und Liebe ist der Atem des Lebens.

Heute, wo Wettstreit und Feinseligkeit überall die Norm sind,
sind es die weiblichen Qualitäten,
die Geduld und Toleranz der Frauen, die Harmonie in die Welt bringen.

Amma

Göttin Inanna, von Lisa Hunt

Göttin Inanna, gezeichnet von Lisa Hunt


Reinheit ist eine spirituelle Kraft
und Ausdruck befreiter Energie.

A. Blanke: Shakti - die weibliche Kraft





Die Stellung der Mutter ist die höchste in der Welt,
denn als Mutter lernt und übt man Selbstlosigkeit.

Nur die Liebe Gottes ist noch größer als die Liebe der Mutter."

Vivekananda


Tagesspruch vom 25. Oktober 2015 –

Eine wesentliche göttliche Eigenschaft der Frau ist ihre Bescheidenheit.

Die Grenzen ihrer innewohnenden Bescheidenheit zu überschreiten, würde wider gegen ihr von Natur aus rechtschaffenes Wesen sein. Die Grenzen der Rechtschaffenheit zu übertreten, bringt einer Frau vielerlei Unglück, eingeschlossen der Vernichtung der Herrlichkeit ihrer Weiblichkeit; man würde feststellen, dass es ihr an Schönheit und Herzensbildung mangelt. Fehlt es einer Frau an Bescheidenheit, dann wird sie bemerken, dass ihr Leben ohne Inhalt ist, egal in welcher Art von Aufgabenerfüllung sie erfolgreich ist.

Die Bescheidenheit erhebt die Frau innerlich.
Bescheidenheit setzt sich aus folgenden Eigenschaften zusammen: Demut, Reinheit der Gedanken und der Verhaltensweise, Sanftmut, sich höheren Idealen hingeben, Sensibilität und ein sanftes und gütiges Temperament.

Bescheidenheit ist das unschätzbare, wertvollste Juwel, das eine Frau tragen kann. Durch den ihr innewohnenden Sinn für Anstand und Schicklichkeit wird sich eine Frau immer innerhalb ihrer gesetzten Grenzen der Bescheidenheit aufhalten. Ganz automatisch ist es ihr bewusst, welches Verhalten richtig und gut ist und welches nicht.

Bescheidenheit ist eine wahre Prüfung für die Würde einer Frau. Eine bescheidene Frau wird nur tugendhafte Handlungen ausführen und tugendhaftes Verhalten an den Tag legen; sie wird ihre Befugnisse daheim und außerhalb ihres Hauses ausüben, in der Gesellschaft und im weltlichen Leben.

Dharma Vahini – Kapitel 4




Die moderne Frau

"Die sogenannte moderne Frau ist überarbeitet, erschöpft, hat große Schwierigkeiten in der Partnerschaft und kann sich mit ihren Kindern oft nicht mehr auseinandersetzen, wie das eine normale Mutter oder eine gütige Frau tut. Warum?

Sie lebt in einem Modell, das heute Mode ist, aber nicht wirklich lebbar. Sie folgt nicht mehr ihrer inneren Stimme oder ihrem Gefühl, sondern übernommenen falschen Vorstellungen. Ihre Gefühle sind ihr fast verloren gegangen, die Emotionen riesengroß geworden.

Emotionen sind mit falschen Wünschen und Vorstellungen verbunden; Gefühle sind vor allem Barmherzigkeit, Treue, Liebe,  Hingabe, Geduld und Schmerz.

Frauen sind aufgrund ihrer körperlichen Situation und ihrer geistig-seelischen Form, die sie von Gott bekommen haben, zu besonders starken Gefühlen fähig. Sie sind intuitive, charismatische Persönlichkeiten. Die Gefühle gehen heute weitgehend verloren, weil man einem falschen Modell nachlebt. Dieses Modell hat eine Form, die man gerne hätte, aber es kann nicht gelebt werden.

Das Leben muß in seiner ganzen Fülle erfahren werden; der Fülle von Aufmerksamkeiten, Geschehnissen, Schicksalen, Leiden, Erkenntnissen, Schmerzen, Glück, Menschlichkeit, Körperlichkeit und Gefühl."


Menschwerden - Gespräche mit Dina Rees




Das Leben hat eine Urmatrix und aus ihr wird alles gebildet.
Modelle, die mit der Urmatrix nicht in Harmonie stehen, sind nicht lebbar und müssen zerbrechen.

Das Leben ist Menschsein und Freundschaft zu allen Wesen.

Menschwerden - Gespräche mit Dina Rees






Die Himmelsgöttin Inanna;
die babylonische Göttin Inanna
ist eine der großen sumerischen
Göttinnen und eine der ältesten
mythischen Frauengestalten der Menschheit.


Große Mond- und Muttergöttin

Göttin der Fruchtbarkeit
Da sie die Konkretisierung des Willen des Herrn ist, ist sie Geheimnis, Wunder, Fülle, Repräsentantin des beschützenden Prinzips, die Königin des Heims, seine Wohltäterin, das Licht des Hauses.

Frauen, die das Gefäß der Schöpferkraft sind, sind keineswegs minderwertig. Wie erfüllt von Stärke, Geduld und Liebe ist ihre Natur!

Ihre Fähigkeit zur Selbstkontrolle wird selten vom Mann erreicht. Sie sind Beispiel und Führer für Männer auf dem spirituellen Pfad.

Reine selbstlose Liebe ist den Frauen angeboren.

Sathya Sai Baba







Vor Frauen, die ihr natürliches und spirituelles Frausein leben,
haben die Männer Ehrfurcht und Achtung.

Menschwerden - Gespräche mit Dina Rees





Die Frau ist die Stütze des Hauses und der Religion (Spiritualität),
weil sie über ihr intuitives Gefühl eine direkte Verbindung zum Göttlichen hat.

Sie pflanzt und pflegt religiösen Glauben oder sie läßt ihn verdorren und reißt ihn aus, wenn sie nicht in ihre spirituelle Entwicklung kommt.

Frauen haben eine natürliche Begabung für den Glauben und spirituelles Bemühen. Eine Frau mit Hingabe, Glauben und Sanftmut kann Menschen den Pfad zu Gott und zur Praxis heiliger Tugenden führen.
Sie steht früh vor dem Morgengrauen auf, säubert das Haus und, nachdem sie gebadet usw. hat, setzt sie sich eine Weile hin, um Mantren zu wiederholen und zu meditieren. Sie hat in ihrem Haus einen kleinen Raum, der der Anbetung des Herrn dient. Sie stellt dort Bildnisse des Herrn, aber auch Bilder von heiligen Weisen, Meistern und Führern auf. Sie betrachtet den Raum als besonders heilig und füllt die Atmosphäre sowohl morgens als auch abends mit ihren Gebeten, ebenso an heiligen Fest- und Feiertagen....


Die Frau sollte wirklich danach streben, das Wissen von der Seele zu erlangen und jeden Moment im Bewußtsein leben, daß sie nur der Atman ist. Sie muß immerzu den Wunsch verspüren, mit dem Göttlichen Bewußtsein eins zu werden. 

Manchmal nimmt die Ehefrau sogar die Rolle des Vaters an, wenn sie den Ehemann auf den Pfad des Dharma hinweisen muß! Wenn der Ehemann krank darniederliegt, ist sie die Mutter.

Sathya Sai Baba - Die göttliche Urordnung





 




Hestia, die Hüterin des Herdes

Hestia ist ein Archetyp des inneren Zentriertseins.

Sie ist der "ruhende Punkt", der den Handlungen Sinn verleiht
und der innere Bezugspunkt (Gott), dank dem eine Frau im äußeren Chaos, in der Unordnung
oder der gewöhnlichen Hektik des Alltags geerdet bleiben kann.

Wenn Hestia Bestandteil der Persönlichkeit einer Frau ist, so hat ihr Leben einen Sinn...


".... Analog dazu gilt deshalb, daß eine Frau wahrscheinlich um so weniger tief durch andere berührt wird,
je mehr sie sich auf ihren eigenen Weg konzentriert."

Jean Shinoda Bolen: Göttinnen in jeder Frau



Und ganz zum Schluß, da schuf der liebe Gott den Kuß

Die Passivität der Frau und die Aktivität des Mannes lassen sich auch auf die Sexualität übertragen. Auch hier ist die Frau (schon von ihrer Anatomie her, aber auch von ihrem Wesen her) empfangend und der Mann hat den aktiv gebenden und führenden Part.

.... Weil ihr die Aktivität von Natur aus nicht liegt, die der Mann heutzutage in der Sexualität oft von ihr wünscht, wird die Sexualität für die Frau auf Dauer sehr anstrengend, sie erschöpft sich darin und verliert die Lust am Sex.

Da das Begehren des Mannes stärker ist als das der Frau, sollte er der aktivere Teil sein und die Frau für sich gewinnen, sie liebevoll und zärtlich umwerben und für seine Sexualität öffnen, auf daß sie sich ihm gerne hingibt.

                                           
                                                                                                                                  





Auf ein Wort:




Immer mehr
legen
ihre Gefühle
in die
Tiefkühltruhe.
Ob sie glauben,
dadurch
die Haltbarkeit
zu verlängern?

Quelle unbekannt
Eine Frau die sich heutzutage dafür entscheidet, ihr eigentliches Wesen wiederzufinden, muß zuerst einmal lernen, wieder runterzufahren und Pausen einzulegen in dem heutigen schnellen Lebenswandel.

Die Schnelligkeit die heute gelebt wird, ist wider die menschliche Natur.

Schnelligkeit dreht uns buchstäblich aus uns selbst heraus und wir hören auf zu fühlen. Möchten wir wieder mit unseren Gefühlen in Kontakt kommen, müssen wir bedeutend langsamer werden, unseren Terminkalender reduzieren und uns mit Dingen beschäftigen, die uns Freude bereiten und die unsere Seele und unser Gefühl nähren.
Wir müssen auch wieder lernen, mit uns selber gerne alleine zu sein, uns mit uns selbst zu beschäftigen und unseren Herzenswünschen Folge zu leisten.

Das ist eigentlich das Grundgeheimnis, aus dem heraus sich alles weitere ergibt:

Langsamer werden und die Beschäftigung mit uns selbst.


Die Aufmerksamkeit von den anderen, vor allem vom eigenen Partner/Mann, abziehen und sie voll und ganz uns selber zuwenden. So findet die Frau ihren Weg und heilt damit ihre Unzufriedenheit und Ruhelosigkeit.

Doch vergeßt nicht; Geduld ist die Mutter dieser Porzellankiste und Heilung braucht Zeit, richtig viel Zeit und Geduld.  Die Geduld schenkt uns schließlich den Erfolg.

Das Ziel ist, daß die Frau so tief in sich ruht, daß sie den Mann sein lassen kann, wie er ist und auch keinerlei Versuchung mehr unterliegt, sich um ihn bemühen zu wollen
(in Form von "habenwollen").

Es ist der Mann, der die Frau umwirbt, nicht umgekehrt.

Durch ihre gesunde Passivität  und Selbstliebe wird die Frau für den Mann begehrenswert und attraktiv.

Die Frau ist nur dem Mann gegenüber passiv,
für sich selber ist sie sehr aktiv in Form von
Selbstinteresse, Selbstliebe, Selbsttreue und Selbstschutz.

/Isabel



Der Schutz der Frau wenn sie tief in sich ruht und ausgeglichen ist, ist ihre innere Passivität.
Durch ihre emotionale Passivität wird sie nicht dazu verleitet
gegen sich oder andere zu handeln, selbst wenn sie verletzt wird.

/Eigenes





"Lasst uns tief in das weibliche Prinzip hinein versenken, in diese durch und durch heilende Energie, damit wir verstehen, was es wirklich bedeutet, eine Verkörperung der Shakti zu sein. Lasst uns etwas entfalten, das ich Liebe nenne, eine Liebe, die sich in hundertprozentiger Selbsttreue ausdrückt.
Nicht die kleine Liebe, die auf der illusorischen Ebene von Zweiheit und Trennung beruht, die alles in dein und mein aufteilt, die völlig auf den Körper bezogen lebt und in seine Bedürfnisse und Neigungen hinein verwickelt ist.

Nein, ich meine eine andere Liebe, eine freiere, eine göttliche, eine, die aus den erwachten Ebenen des Daseins strömt, eine Liebe, die uns von allen störenden Elementen befreit, unsere Einzigartigkeit nicht entstellt und verzerrt, eine Liebe, die ehrt, die beschützt und pflegt, eine Liebe, die aus sich selbst heraus strahlt, eine Liebe, die unser göttliches Wesen offenbart.

Lasst uns tief ins Herz hinab steigen,
wo diese Liebe als Quelle sprudelt, bereit, sich selbst zu schenken, jetzt und für immer. "



Dem Feuer dieser Transformation können wir uns nur hingeben,
wenn die Vereinigung mit der göttlichen Gegenwart,
das Aufgehen in unserem ursprünglichen Wesen, uns alles bedeutet.

Wenn der Impuls zur Spiritualität noch schwach ist
und wir damit nur liebäugeln,
kann keine tiefgreifende Umwandlung geschehen.

Amrita Blanke: Shakti - die weibliche Kraft







Literaturempfehlung:


Amrita Blanke: Shakti - die weibliche Kraft
Religio Verlag

Menschwerden - Gespräche mit Dina Rees
Verlag Johannes Galli

Jean Shinoda Bolen
Göttinnen in jeder Frau
Archetypen der Weiblichkeit
 

                                                                                                    



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