Gebt der Unberechenbarkeit des Geistes keinen Raum.

Reinigt euren Geist und lenkt ihn auf den rechten Pfad.

In der Spiritualität gibt es keine königliche Schnellstrasse oder Abkürzungen.

Der Weg ist schmal und gerade, das Ziel unendlich wertvoll.

Eine Menschenmenge drängelt sich auf dem Fischmarkt, doch nur wenige gehen zu einem Diamantenhändler.

Die Straße zu Gott ist für die authentischen Aspiranten.

Sathya Sai Baba, Divine Discurse, Dez. 25, 1994,

                                                                                    


Tagesspruch aus Prashanti Nilayam vom 18. April 2015 –

Ihr solltet nicht zu Gott beten und Ihn um diesen oder jenen Gefallen zu bitten. Der Grund dafür ist, dass niemand weiß welch ungemein großer, wertvoller, göttlicher und prunkvoller Schatz in der Schatzkammer Göttlicher Gnade liegt.

Ihr könnt niemals wissen, was Gott beabsichtigt oder sich wünscht, euch, Seinen Devotees, zu geben.

Indem ihr Ihn um unbedeutende und belanglose Dinge bittet, erniedrigt ihr das, was Sein göttlicher Besitz ist. Deshalb ersucht nichts von Ihm, noch verlangt etwas, noch bittet um belanglosen Plunder.

Viel prunkvoller und wünschenswerter als alles andere ist Gottes Liebe.

Deshalb sang Mutter Mirabai* (andere Schreibweise ist Meera): „Oh Herz, trinke den Nektar der Göttlichen Liebe.“

Wenn ihr Gott um irgendetwas bitten möchtet, dann betet so zu Ihm:“ Oh Herr, ich möchte nur Dich allein.“ Wenn ihr Gott einmal gewonnen habt, könnt ihr alles, was ihr möchtet, haben. Wenn ihr die unschätzbare, göttliche Liebe bekommen könnt, warum solltet ihr dann noch irgend etwas anderes begehren?

Sathya Sai in Seiner Rede am 9. Oktober 1989



Tagesspruch vom 10. Mai 2014 –

Sein Leben Gott hinzugeben ist, wie Ihm eine Opfergabe darzubringen.

Wenn ihr Gott Blumen darbringt, zusammen mit eurer Ehrerbietung, ist das symbolisch, als würdet ihr Ihm die Blume eures Herzens weihen.

Die Blume des menschlichen Herzens ist gewöhnlich der Heimsuchung zweier bösartigen Kreaturen ausgesetzt:
Ego (Ahamkar) und Eifersucht (Asuya).

Das Ego ist schwer zu bekämpfen und es kann sich aus sieben verschiedenen Faktoren heraus entwickeln; Reichtum, physischem Können, hoher Geburt, Bildung, Schönheit, Macht und Buße. Solange euer Ego vorherrschend ist, ist es euch nicht möglich, eure innewohnende Göttlichkeit zu erkennen.
Das menschliche Ego ist eine große Barriere zwischen dem Einzelnen und Gott. Es muss völlig aufgelöst und transformiert werden. 

Alle Formen von Stolz verursachen menschliches Versagen und des Menschen Niedergang und müssen deshalb ganz und gar aufgegeben werden.

Nur wenn ihr euren egoistischen Stolz als eine Opfergabe auf dem Altar Gottes Ihm übergebt, könnt ihr mit der Zeit euer wahres, göttliches Wesen entdecken.

(My Dear Students, Vol 2, Ch 9, Feb 24, 2005)

 



Es ist gibt eine alte Regel des Bewusstseins / bewußten Seins:

„Handele als ob, und es wird so sein.“

Über unser Gewissen sind wir mit Gott verbunden.

„Antarvânî“ oder unsere "innere Stimme" ist eine andere Bezeichnung für buddhi (der innere Wagenlenker).

Der Mensch wird auf seinem Lebensweg von dieser inneren Stimme geleitet. Immer wenn Probleme auftauchen, wartet der Mensch auf Anweisungen seiner inneren Stimme.

Erhält ein Mensch keine befriedigenden Antworten von dieser inneren Stimme, so wird er auch im Leben keine Befriedigung finden.

Mit anderen Worten:

Des Menschen Befriedigung in der äußeren Welt ist ein Ausdruck und Spiegel des Einklangs mit seiner inneren Welt, die durch seine innere Stimme verkörpert wird.

Manchmal hört man jemanden sagen: „Mein Gewissen ist nicht zufriedengestellt“ oder: „Mein Gewissen stimmt dem nicht zu.“ Hier bezieht sich der Begriff Gewissen auf die innere Stimme.

Wenn ihr also aufgefordert werdet: „Folgt eurem inneren Meister“, ist mit dem Begriff „Meister“ euer Gewissen gemeint.

Nur wenn ihr entsprechend den Weisungen eures Gewissens handelt, könnt ihr das wahre Ziel erreichen.

Sommersegen in Brindavan Bd. 7


Wenn wir unser Ego leben, kommt Gottes Wirken in uns zum Stillstand.

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
Die eine will sich von der andern trennen;
Die eine hält, in derber Liebeslust, Sich an die Welt mit klammernden Organen;
Die andere hebt gewaltsam sich vom Dust zu den Gefilden hoher Ahnen.

(Goethes Faust I, Vers 1112 1117)


Man kann nur dem Licht (Gott) dienen
oder der Dunkelheit (Ego.)

Entweder folge ich Gott in mir
oder ich folge meinen gewohnten negativen Egostrukturen.

Ein Zwischending gibt es nicht, auch keine Kompromisse!

Wir müssen wieder zu unterscheiden lernen,
wem wir wann gehorchen wenn wir denken, fühlen und handeln.
Ob wir der intuitiven göttlichen Stimme in uns gehorchen
oder ob wir den alten Verhaltensmustern und Regeln
unserer Eltern, der Gesellschaft, unserer Ahnen, Väter und Vorfahren folgen.

Wir können nicht beiden Strömungen in uns zugleich folgen,
es gibt nur ein entweder oder.
Beide Energien schließen einander vollkommen aus.


Da gibt es auch keine Grauzone, das ist ganz klar umrissen.

Entweder wir handeln für Gott oder gegen Gott;
für mich oder gegen mich auf einer höheren Ebene.
für das Licht oder für die Dunkelheit in mir.

/Eigenes



Auf dem Pfad des Suchers nach dem Wissen vom Selbst liegen drei Hindernisse:

das Hindernis der Vergangenheit
der Gegenwart
und der Zukunft.

Diese müssen überwunden werden.

Der zu Lebzeiten Befreite kümmert sich nicht um sie.
Er ist über die Unterscheidung in Seher, Gesehenes und Sehen hinausgegangen
und hat erkannt, dass die Unterscheidung künstlich, ein Produkt des Geistes, war.

Hast du erst einmal die dreifache Täuschung überwunden,
erlebst du
Brahman in allen Dingen, zu allen Zeiten.

Upanischaden





Bewusstsein ist einfach Anerkennung und Annahme von allem, das ihr seid.

Eine der Erfahrungen auf der Erde ist die Annahme, weil die Annahme in Manifestation und Erfahrung auf der Erde alles bringen kann, was ihr seid.

Stellt euch vor wie es wäre, in jedem Moment eurer Realität vollständig auf den Schöpfer ausgerichtet und von Ihm beeinflusst zu werden:

Was würdet ihr erleben?
Welche Gedanken würdet ihr haben?
Wie würdet ihr handeln und euer tägliches Leben führen?
Was würdet ihr anderen sagen? Wie wäre euer Leben? ...

Lord Melchizedek durch Natalie Glasson, September 2014: Torindiegalaxien.de




Ändert eure „Weltanschauung“,

und die Welt wird euch in einem anderen Licht erscheinen.
Lasst das Göttliche in euch eure Blicke lenken und ihr werdet in allem und jedem Gott erblicken.

Es ist unsinnig, die Welt verändern zu wollen wenn ihr unglücklich seid;
verändert euch selbst und werdet zu Verkörperungen des Friedens, der Liebe und der Ehrerbietung
.

Dann werden euch überall nur Liebe, Mitgefühl und Bescheidenheit begegnen.

Sathya Sai Baba spricht Bd. 7


 § 1: Die Liebe ist unter den Menschen das Wichtigste;

 § 2: Und wenn ich mal einen Menschen nicht persönlich lieben kann, tritt automatisch § 1 in Kraft:

Der liebevolle Umgang ist immer das Wichtigste unter den Menschen,
denn das Göttliche ist in allen Menschen immanent anwesend.

                         


Meine Gnade umgibt dich immer.

Sie ist nicht etwas, das geschenkt oder vorenthalten wird.
Sie wird ständig gegeben und wird von dem Bewußtsein angenommen, das ihrer gewahr ist.
Stimme dein eigenes Unterbewußtes gnädig, damit es die Gnade Gottes empfangen kann, die immer verfügbar ist.

Gott versagt sich niemandem. Du versagst dich Gott!

Wenn das Geschenk angeboten wird, bedarf es nur einer kleinen Geste, um es zu erhalten:
Du mußt deine Hand ausstrecken, um es zu bekommen.

Sai Baba - Sathya Sai Brief Sommer 1995



Je passiver wir uns innerlich Gott gegenüber verhalten, desto besser.
Keinen Kampf, keine Diskussionen und kein Gezacker mit Gott, sondern Hingabe an das, was Er uns gibt:

Habt keine Wünsche an Gott;
was immer Er mit euch macht,
wie immer Er euch behandelt -
es ist das Geschenk, das Er euch am liebsten geben möchte.

Sathya Sai Baba




 

Ergib dich Mir!

Warum regst du dich auf? Überlasse alles Mir, Mich um all deine Angelegenheiten zu kümmern. Ich werde derjenige sein, der sie in die Hand nimmt. Ich warte darauf, dass du dich Mir ergibst. Nur wenn du dich vollkommen ergibst, werde ich eingreifen. Dann brauchst du dich um nichts mehr zu sorgen. Lasse all deine Ängste und deine Mutlosigkeit fahren. Du zeigst, dass du Mir nicht vertraust. Du musst dich aber, im Gegenteil, blindlings auf mich verlassen. Sich ergeben bedeutet, alle Gedanken von den Sorgen wegzulenken, weg von den Schwierigkeiten, denen du begegnest und weg von all deinen Problemen. Lege alles in meine Hände und sage: „Herr, Dein Wille geschehe.“ Das heißt: „Herr, ich danke Dir, denn Du hast alles in Deine Hände genommen, und Du wirst alles zu meinem Allerbesten entscheiden.“

Merke dir: An die Konsequenzen einer Sache zu denken, ist das Gegenteil von Ergebung! Das heißt, wenn Du Dir darüber Sorgen machst, dass eine Situation nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat, demonstrierst du, dass du nicht an Meine Liebe für dich glaubst. Damit beweist du, dass du dein Leben als nicht in Meiner Obhut betrachtest. Denke niemals: wie wird das enden? Was wird geschehen? Wenn du dieser Versuchung nachgibst, zeigst du, dass du Mir nicht vertraust.

Willst du, dass Ich Mich um dich kümmere, ja oder nein? Dann musst du aufhören, dir um irgendwas Sorgen zu machen. Ich werde dich nur führen, wenn du dich Mir vollkommen ergibst. Wenn Ich dich auf einen anderen Weg führe als du erwartest, dann trage Ich dich in meinen Armen.

Was dich aufregt, ist dein logisches Denken, deine Sorgen, deine fixe Idee, dass du um jeden Preis für dich selber sorgen musst. Ich kann so Vieles bewirken, sowohl in materieller als auch in spiritueller Hinsicht, wenn du Dich Mir zuwendest und sagst: „Regle du alles“ und dann sei unerschütterlich in dem Vertrauen, dass Ich es tun werde. Nur wenn du dich vollkommen auf Mich verlässt, wirst du alles bekommen. Du betest zu Mir, wenn du Qualen erleidest und bittest Mich einzugreifen, aber in der Weise, wie du es wünschst. Du verlässt dich nicht auf Mich, willst aber, dass ich deinen Wünschen entspreche. Verhalte dich nicht wie Patienten, die zum Arzt gehen und ihm dann sagen, wie er sie zu heilen hat.

Sage lieber unter allen Umständen: „Herr, ich danke Dir für dieses Problem, bitte löse Du es, wie es Dir gefällt. Du weißt, was am Besten für mich ist.“

Manchmal findest du, dass sich die Katastrophen mehren, statt weniger zu werden. Lasse dich nicht erschüttern. Schließe deine Augen du sage Mir: „Dein Wille geschehe. Arrangiere Du es.“ Wenn du so sprichst, werde ich, wenn nötig, selbst ein Wunder geschehen lassen. Ich bin immer mit dir, aber ich helfe dir nur, wenn du dich vollkommen auf Mich verlässt.

With Love and Grace, Baba

 

   
                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

  

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