Aus dem Tagesspruch vom 26. Juni 2014:

„ … Eure wahre Opfergabe an das liebende Göttliche würde die Hingabe eures Lebens sein,
um die Lehren mit eurem Herzen und eurer Seele einzuüben.“

Sathya Sai Baba










Der göttliche Gehorsam
ist z.B. eine gute Portion gesunder Menschenverstand
auf einer höheren Ebene
Der menschliche Gehorsam Gott gegenüber


oder auch:


"Der göttliche Gehorsam"







                           Dem "göttlichen Gehorsam" kann man auf die Dauer nicht entkommen; irgendwann holt er einen ein;
Entweder wir begeben uns freiwillig darein, oder das Leben zwingt uns irgendwann dazu.

Das ist, wie wenn man vor sich selber, vor dem eigenen Gefühl davonlaufen würde ...


                                                                                                                                                                                                                                                                                   

                                                                                                                                                                                                                                                                                  

"Zuerst baut der Mensch auf sich selbst, auf seine eigene Tüchtigkeit,

aber später wird ihm beigebracht, Gott zu vertrauen, und Gott sorgt für ihn."

Irina Tweedie: Weg durch das Feuer, S. 422
 
                                                                         



                  






Gott spiegelt nur, denn Gottes Liebe ist unpersönlich:

Die Gefühle die uns mit Gott verbinden, sind immer beidseitiger Natur:

Sage ich "nein" zu Gott, antwortet Gott mit "nein"
Sage ich "ja" zu Gott, antwortet Er ebenfalls mit "ja"

Wer sich Gott ergibt, dem ergibt Gott sich

Wer Gott dient, dem dient Gott ebenfalls.

Doch von Nichts kann auch nichts kommen .....

Es ist der Mensch der den Anfang machen muß, wenn er eine Freundschaft mit Gott wünscht.
Der Mensch ist es, der zuerst auf Gott zugehen muß, damit Gott ihm entgegen kommen kann.


Denn das Licht drängt sich niemals auf und Gott hat Zeit für alle Ewigkeit ........
................... bis wir für Ihn bereit sind.


Engeltag 22.2.14; Mutter Maria und Erzengel Zadkiel bei Ute Kanthak:

Denn Vertrauen ist die Grundlage, daß etwas geschehen darf.
Denn wenn du nicht vertraust, darf nichts geschehen.
Die Kräfte des Lichts drängen sich niemals auf. Sie haben alle Zeit.

Manchmal müssen tausend Jahre vergehen, bevor dieses Seelenlicht bereit ist, einen bestimmten Auftrag zu vollenden, einen Weg weiter zu gehen.

Da es eure Menschenzeit auf dieser Ebene nicht gibt, ist es auch nicht von allzu großer Bedeutung.

................................                                       


                                                                                                           
                                                                                                                                      
So folgen wir unserem göttlichen Weg:



                
→  der göttliche Gehorsam gehört zur Basis der Freundschaft mit Gott.

Das ist wahre Hingabe dem Göttlichen gegenüber, sich so zu verhalten, wie Gott es wünscht
.

Wir bringen Gott unser kleines menschliches Ego dar, vollständig,
bis unser menschlicher Wille mit dem göttlichen Willen übereinstimmt.

  Wir bemühen uns, 100 % ! Eigenverantwortung für unsere Gedanken, Worte, Taten und Gefühle/Emotionen zu entwickeln.

wir lernen, auf unsere innere Göttlichkeit / inneren Gott / Göttin / Über-Ich / Höheres Selbst zu hören, denn alles ist Eins. Es gibt keinen Unterschied zwischen Gott uns uns(erer inneren Göttlichkeit).

Die Selbstliebe steht hier an oberster Stelle, die Liebe unserer Seele gegenüber, unserem Gefühlsleben, unserem Körper, unserem ganzen Leben und Sein und uns Selbst gegenüber. Der Schlüssel zur Selbstliebe ist der liebevolle Umgang mit uns selbst.

Auf diese Weise entwickeln wir unser positives Ego, wir öffnen und entwickeln unser Herz und es wächst ein neues Selbstwertgefühl und Selbstbewußtsein in uns heran; wir kommen in unsere Kraft.

Wir lernen, angstfrei zu leben und mit den uns umgebenden und uns konfrontierenden Energien zu gehen; wir kommen innerlich in Fluß und bleiben auch in Fluß.





                                                                                                                                                                          


Gott ist der einzige wahre Lehrmeister; rufe Ihn an und Er wird dich führen.
Er wohnt in deinem Herzen, immer bereit, dich zu schützen, zu führen und dir zu helfen.
Es gibt nur das Eine ohne ein Zweites.

Sathya Sai Baba: Es gibt nur einen Gott                                                                                      


                                                            


Sesam öffne dich:
                              Das Losungswort für den göttlichen Gehorsam lautet

"Herr, Dein Wille geschehe"



Dieser Satz ist ein direkter Angriff auf das menschliche Ego, auf unsere Bequemlichkeit und Eigenwilligkeit.

Aber gleichzeitig baut sich damit ein großes Vertrauen in die göttliche Führung auf
wenn wir im Rückblick
feststellen, wie gut es war, daß wir gefolgt sind (gehorcht haben) ...
und daß uns dieser Satz definitiv auch vor Fehlern, Leid und Umwegen schützt,

wenn wir ihn in unsere Anliegen, Wünsche und Bitten mit einbeziehen.





 


Das bloße Nichtvorhandensein von (schlechten) Eigenschaften genügt nicht.
Es muss auch Liebe da sein. Es ist wichtig, daß du Liebe zu Gott entwickelst.

Aber die Liebe allein befähigt den Menschen nicht, das atmische (göttliche) Prinzip zu verstehen.

Man muss sich auf das Göttliche zu bewegen.
Aber auch in diesem Fall reicht Nähe zu Gott nicht aus.
Du musst auch die Anordnungen Gottes ausführen.

Nur wenn Liebe, Nähe und Gehorsam gegenüber den göttlichen Geboten vorhanden sind,
kann das atmische Prinzip verwirklicht werden.

Sri Sathya Sai Baba: SASA März 1993, S. 52







                                                                                                              
Der göttliche Gehorsam
bewirkt eine Schicksalsbeschleunigung:

Gehen wir 10 Schritte auf Gott zu, kommt Gott uns 100 Schritte entgegen .....

... egal in welcher Sache, in allem was wir lernen und üben,
was wir uns an inneren Eigenschaften erwerben und aneignen möchten;


gehen wir 10 Schritte in die gewünschte Richtung, kommt Gott uns aus der anderen Richtung 100 Schritte entgegen ....

... und irgendwann treffen beide zusammen und das Ziel ist erreicht.



Tagesspruch vom 07. März 2015 –

Beginn der Freundschaft mit Gott


Es ist möglich, daß eine Zeit kommt, in der ihr müde und schwach werdet.

Dann solltet ihr dieses Gebet an Gott richten: „Herr, vielerlei Dinge übersteigen meine Möglichkeiten.

Ich empfinde jede meiner Bemühungen als schwierig, bitte schenke mir Kraft und Stärke!”


Zuerst hält Gott einen gewissen Abstand, beobachtet eure Bemühungen, so wie die

Lehreraufsicht die Schüler während einer Klassenarbeit beobachtet.

Dann aber, wenn ihr eure Bindungen an die Freuden der Sinne ablegt habt (bhoga),

gute Handlungen ausführt und selbstlosen Dienst ausübt, dann kommt Gott euch immer näher.


Wie es die Sonne macht, so wartet auch Er draußen, vor der geschlossenen Türe.

Wie ein Dienstbote, der die Rechte seines Meisters kennt, aber auch seine eigenen Grenzen,

klopft Gott nicht mit der Faust an die Tür, sondern wartet einfach draußen.


Öffnet ihr die Tür auch nur ein wenig, dann eilt Gott durch die Tür

und vertreibt sofort die Dunkelheit aus dem Inneren, so wie es die Sonne tut.


Also; alles was ihr benötigt ist, um Unterscheidungsvermögen (viveka/Weisheit) zu beten

und die spirituelle Weisheit/Erkenntnis (jnana), sich an Gott zu erinnern.


Sri Sathya Sai Baba: Prema Vahini, Ch 1





Was immer Ich sage, ist in eurem eigenen Interesse:

"... Ich kläre euch nicht über die Bedeutung Meiner Handlungen auf.
Ich erkläre niemals die tiefere Bedeutung Meiner Handlungen.
Ich bin betrübt, weil ihr den Sinn meines Tuns nicht versteht.

Was immer Ich sage, was immer Ich tue,
ist in eurem eigenen Interesse.

Ich bin nicht selbstsüchtig."


Sri Sathya Sai Baba: Sai Perlen, S. 58








In der neuen Zeit ist der Gehorsam Gott gegenüber
unbedingte Voraussetzung für das eigene Glück





                                                                                                                                                                                


                                                                          

Hier ist Unterscheidungsvermögen bzw. Herzensweisheit gefragt:

Irgendwo in unserem Innern sind die Impulse angelegt, nach denen wir leben;
sie kommen entweder aus unserem kleinen menschlichen Ego oder aus unserem göttlichen Ich/Über-Ich.


Welchen Impulsen folge ich gerne?
....

...........


Man kann nur dem Licht (Gott) dienen
oder der Dunkelheit (kleines Ego.)

Entweder folge ich dem Göttlichen in mir,
oder ich folge meinen gewohnten (negativen) Egostrukturen.

Ein Zwischending gibt es nicht, auch keine Kompromisse!

Wir müssen wieder lernen zu unterscheiden,
wem wir wann gehorchen wenn wir denken, fühlen und handeln.

Ob wir dem Göttlichen in uns gehorchen oder ob wir den alten Verhaltensmustern und Regeln
unserer Eltern, der Gesellschaft, unserer Ahnen, Väter und Vorfahren folgen.

Wir können nicht beiden Strömungen in uns zugleich folgen,
es gibt nur ein Entweder - Oder.
Beide Energien schließen einander vollkommen aus

Da gibt es auch keine Grauzone, das ist ganz klar umrissen:

Entweder wir handeln für Gott oder gegen Gott.
Für mich oder gegen mich auf einer höheren Ebene.

Für das Licht oder für die Dunkelheit in mir.

Für das Licht oder für die Dunkelheit in der Welt,
bei meinen Mitmenschen, in der Gesellschaft, der Erde und Natur und den Tieren gegenüber usf.

/Eigenes

                                                  


Versteht Ihr, worum es geht?

Wenn ich mich für den göttlichen Gehorsam entscheide, entscheide ich mich auch dafür, meine innere Göttlichkeit zu verwirklichen.

Ich entscheide mich für die gute Kraft und den guten Weg in mir, der mich zwar erst einmal kräftig aus meiner Bequemlichkeit heraus reißen mag, der mich aber menschlich sehr positiv fordert und mich über mich selbst hinaus wachsen lässt.


"Befreiung" hat vor allem einmal mit innerer Freiheit zu tun

Ich befreie mich innerlich von allen Einschränkungen meines kleinen menschlichen Egos und höre wieder auf die Weisungen meines Über-Ichs; auf meine Intuition, die göttliche Vernunft in mir, auf mein inneres Wissen und auf mein Herz und ich folge dem, gleichgültig, welche Opfer damit verbunden sein mögen.

Das schenkt mir innere Unabhängigkeit und Freiheit.


All das gehört zur Freilegung meiner eigenen Göttlichkeit mit dem Ziel,
eines Tages Befreiung zu erlangen und wieder Eins zu werden mit Gott.


Gott ist eine führende und regulierende Kraft,
die sowohl innerhalb als auch außerhalb von uns existiert.


Gott ist zwar unsichtbar, aber wenn wir uns auf Ihn einlassen, das sage ich Euch,
dann macht Er sich auch bemerkbar, und das unübersehbar!
Dieser Energie kann man nicht entkommen.

/
Isabel








" ... Wenn man kein Vertrauen und keinen absoluten Gehorsam aufbringt,
macht man auch keine Fortschritte, so einfach ist das.


Das ist das Gesetz. Man kann Gott nicht betrügen."


Irina Tweedie: Weg durch das Feuer, S. 160



Unser Vertrauen ist die Brücke zu Gott
Gott kann nur soweit mit uns voranschreiten,
wie unser Vertrauen reicht ....







                             

Beispiel innerer Wachstumswege .....

Als mein innerer Weg begann, ging der göttliche Gehorsam bei mir erst einmal über mein intuitives Gefühl für mich selber, jahrelang.

Mit Gott selbst habe ich mich dabei eher weniger beschäftigt ...
Ich habe mich durch mein Herz und meine Intuition und auch ein wenig durch meine mir angeborene Abenteuerlust leiten lassen;

Geh, wohin dein Herz dich zieht


Dann kamen die Träume, die mich geführt haben und mit ihnen ging die Türe langsam auf ...

Gott kommuniziert selten ganz direkt;
gerne äußert Er sich über Symbole, innere Bilder und Gleichnisse, über Vergleiche und ganz stark über unsere Träume und unser Gefühl.


Einzelne Worte, einhergehend mit Gewißheit, Verstehen und anderen Bewußtseinsförderern, Augenöffnern und Ideengebern
können erklärend mit einfließen, vor allem des Nachts:



"Der erste Gedanke, der einem beim Aufwachen einfällt,

heißt in den Yoga-Sutras der "Gedanke der Wahrheit".

I. Tweedie: Weg durch das Feuer, S. 464




                                                                                          Sich fallen lassen:

Es geht darum, Vertrauen in unsere innere Führung zu entwickeln und alle Scheinsicherheiten
und alle eigenen Vorstellungen wie etwas zu sein hat, loszulassen ...


  ....
Wir können nicht tiefer fallen als bis in Gottes liebevolle Hand.






Haben wir uns endlich eingelassen, beginnt ein intensiver Prozess der Reinigung und Karmaablösung,
der uns aber letztendlich immer tiefer in Gottes Arme und in unser eigenes Herz hinein führt ... und die Erkenntnis wächst,
daß uns eigentlich garnichts anderes übrig bleibt als diesen Weg zu gehen, wenn wir uns aus unseren Verstrickungen befreien und inneres Glück erfahren möchten ...


Es gibt niemanden, der uns so genau kennt wie Gott und der genau weiß, wie und wo er die Hebel der Veränderung ansetzen muß,
was und wieviel wir leisten können und welches Maß an Belastung unsere Seele und unsere Psyche verkraften kann.
Es werden genau die Situationen geschaffen, die uns bei unseren Schwächen packen, die unser Ego bereinigen und die unser Herz wieder öffnen.

Er ist es auch der genau weiß, welches Potenzial wir in uns tragen
und wie man es am besten bergen kann zum Wohle aller Beteiligten.







Knochenharte Kernarbeit:

Die Entwicklung von Selbsttreue


Wir müssen wieder lernen, ganz zu uns selbst,
zu unserer Meinung und unseren wahren Bedürfnissen, Eingebungen und Herzensangelegenheiten zu stehen.


Es geht um wahre Authentizität:
Wir müssen wieder ganz wir selbst werden, so wie wir in unserem göttlichen Kern angelegt sind.




→ Der Weg des göttlichen Gehorsams ist ein hochgradiger Demutsprozess,
der einher geht mit einem gewaltigen, transformativen Umwandlungsprozess der menschlichen Persönlichkeit,
hin zu einem erfüllteren, bewußteren und glücklichen Leben.



Nun muß die Aufmerksamkeit einer anderen Tugend zugewendet werden:

dem Zustand der Ausgeglichenheit und des ungestörten Friedens (samatvasthiti)

inmitten von Freude und Schmerz, Wohlergehen und Mißgeschick, Glück und Elend.

Dies ist die fünfzehnte Tugend eines Jnânin.

Es ist ein nutzloses Unterfangen, durch Erfolg und Niederlage, Gewinn und Verlust,
Ehre und Ehrlosigkeit erheitert oder deprimiert zu sein.

Nimm alles in gleicher Weise als Gottes Gnade, als sein Geschenk (prasâda) an.

Gita Vahini, S. 151








"..... Man soll ohne Wünsche,  ohne Verlangen sein, um dorthin zu fließen, wohin man gelenkt wird ..."

I.T.: Weg durch das Feuer, S. 444






Auch das Göttliche lernt; Gott lernt z.B. mit und durch uns.


Perfektion würde Stillstand und Erstarrung bedeuten und das Universum ist immer in fließender Bewegung.

Deshalb ist es wichtig, daß wir uns dessen bewußt sind,
daß trotz des göttlichen Gehorsams auch einmal etwas schief gehen kann.

Nicht oft, aber Fehler kann man nie ganz ausschließen, auch nicht auf den göttlichen Ebenen.

Und deshalb ist es wichtig, daß wir auch Gott gegenüber in unsere Selbstverantwortung kommen und einen gesunden Menschenverstand entwickeln, uns nicht vollkommen blind nur auf Ihn und Seine Weisungen verlassen.

So paradox es klingt, aber wir sollen gehorchen und folgen und dennoch mitdenken und lernen, für uns selbst zu handeln (Gott als Energie innerhalb und außerhalb von uns). Durch das Mitdenken kommen wir in unsere göttliche Eigenverantwortung.

Manche Dinge kann man nur schwer erklären, die muß man einfach fühlen und selber erfahren:

z.B.: Wir sollen nicht göttlich werden für das übergeordnete Göttliche,
sondern wir sollen unser eigener Gott / unsere eigene Göttin werden,
unsere eigene Göttlichkeit entwickeln (Stichw. geöffnetes Pfauenauge).


Kann man auch nennen: Individuelles göttliches Bewußtsein entwickeln unter göttlicher Führung.

Im Bereich des Guten haben wir einen freien Willen, innerhalb dessen wir für uns handeln können wie wir möchten, und selbst Gott kann nicht immer alle Möglichkeiten berücksichtigen, die sich uns im Guten auftun. Die müssen wir für uns selber herausfinden und entscheiden.

                                                                                               
    Im göttlichen Gehorsam         
Betrifft Entscheidungsschnittpunkte:

Gott sieht immer beide Wege, die sich vor uns auftun ...
und Er wählt für uns den langfristig besseren Weg aus.



"Die Gnade Gottes ist wie eine Versicherung,
die euch in der Zeit der Not ohne Limitierung hilft."

Sri Sathya Sai Baba









Dharmaraja im Ramayana:

Gott ist die einzige Wesenheit, die es wert ist, geliebt zu werden.
Das ist das Ergebnis der Jahrtausende dauernden Suche der Bhâratîyas nach der Wahrheit.

Das ist auch der Grund, weshalb ich Ihn liebe.

Ich werde mir nichts von Gott wünschen und Ihn um keine Wohltat bitten.
Ich möchte da verweilen, wo Er mich haben will.
Die höchste Belohnung für meine Liebe ist Seine Liebe.

                              


Ergebenheit bedeutet, dass der individuelle menschliche Wille Eins wird mit dem göttlichen Willen.

Befolgt den Willen Gottes mit blindem Gehorsam, ohne zu fragen.
Dies ist das Zeichen wahrer Hingabe.
Was immer Gott tut, ist zu eurem Wohl.

Sri Sathya Sai Baba: Sanathana Sarathi – Heft März 2000, S 74





Ganz am Rande:

Gelenke haben mit "lenken" zu tun.
Gelenkprobleme bekommt man z.B., wenn man sich nicht lenken lässt.






Der Gehorsam Gott gegenüber bedeutet auch,
daß Gott dem Ihm hingegebenen Menschen dient und für dessen Wohlbefinden sorgt.


Denn Gott geht MIT den positiven Energien und Wünschen des Menschen,
der sich Ihm anvertraut und macht das Beste für diesen Menschen selbst daraus.


Wenn du dich Gott hingibst, nimmt Er deine Wünsche auf

und gestaltet daraus ein gutes Schicksal für dich,
so gut Er es vermag und so gut es möglich ist mit dem Material, das Ihm zur Verfügung steht ...
und natürlich so gut, wie du Ihn dabei unterstützt und mitarbeitest.

Durch unsere positive und konstruktive Lebensweise, mit der wir unseren ganz persönlichen Weg gehen,
unterstützen wir das Wirken des Göttlichen auf der Erde und im Gegenzug dazu unterstützt Gott uns darin,
daß wir ein glückliches Leben führen können.

/Eigenes



Von der Raupe zum Schmetterling:


"Heile dich selbst und du heilst die Welt"

Heilen ist heimkehren zu sich selbst
 heilen ist heimkehren zu Gott,
und beides ist Eins.


Mehr braucht es nicht.
Es geht einfach nur darum, daß wir uns selber wieder heilen...

Wenn alle Menschen in ihrem eigenen Innern mit der Heilung der Situation auf der Erde beginnen,
wird in Kürze überall Frieden sein.


                                                                      

             Über die Freundschaft mit Gott:                    



Tagesspruch aus Prashanti Nilayam vom 15.10.14

„Du bist mein Devotee und Mein Freund“

Krishna sagte zu Arjuna: “ Du bist Mein Devotee und Mein Freund.”
Weder erklärte sich Arjuna als Krishnas Devotee, noch stellte sich Krishna damit zufrieden Arjuna nur als Seinen Devotee zu bezeichnen.
Warum sagte Krishna: „ Du bist Mein Freund!“ Diese Bekanntgabe hat eine tiefgreifende spirituelle Bedeutung. Dieses wird erst klar, wenn ihr ein spirituelles Leben führt.
Wenn Krishna Arjuna nur als „Meinen Freund“ bezeichnet hätte, hätte das Ego von Arjuna sich aufblasen können und er hätte sich Krishna gegenüber unangemessene Freiheiten herausnehmen können. Hätte Krishna gesagt:“ Mein Lieber, du bist Mein Devotee“, hätte Arjuna extrem unterwürfig werden können, eventuell sogar Angst vor Krishna entwickeln können.
Angst sollte nicht eingeflößt werden; noch sollte Arjuna ermutigt werden, sich überzogene Freiheiten herauszunehmen.

Deshalb wurde die Bezeichnung Devotee und Freund von Krishna gewählt:

„Du bist Mein Freund.
Du kannst dir vielleicht bei mir bis zu einem gewissen Punkt Freiheiten herausnehmen.

Du bist Mein Devotee, also beachte gewisse Auflagen.
Übe dich in deiner Hingabe in Selbstkontrolle.

Sathya Sai Baba




"Wenn ihr Meinen Worten gemäß handelt, werdet ihr frei sein von Problemen."
Sri Sathya Sai Baba: Sai Perlen, S. 222








Die Tür zur Vereinigung mit Gott durch den Weg der Hingabe steht allen offen.
Sathya Sai Baba: Prashanti Vahini - Seite 87






Gott ist für uns wie Kassiopeia, die weise Schildkröte von Momo
aus der Geschichte von Michael Ende,
die eine halbe Stunde in die Zukunft blicken kann ...
und sie uns manchmal auch verrät ...






Liedtext:

All I ask of you is forever to remember me as loving you …

Alles was ich von dir erbitte, ist, daß du dich Meiner immer erinnerst, als dich liebend.
Gott ist Liebe, Liebender, Geliebter.“

                                                                                           

                                       
Ein schöner und eingängiger Text
von Erzengel Gabriel über den göttlichen Gehorsam




                                                                                                  



                                                                                                       

All das nennt sich auch "Bewußtseinsarbeit" ...

... Irgendwann kommt die Wende wo wir plötzlich merken wieviel Kraft es uns kostet, unser kleines menschliches Ego zu leben.

Und daß es viel leichter ist und uns sogar Energie schenkt,
mit den göttlichen Energien zu gehen, im Rahmen des göttlichen Gehorsams.


Das Leben wird innerlich leichter und fließender, vielleicht auch spannender, da nicht mehr so sehr kontrollierbar wie vorher.


Wenn wir mit unserem spirituellen Weg beginnen haben wir erst einmal das Gefühl,
wir schwimmen überall gegen den (gesellschaftlichen) Strom.

In Wirklichkeit aber schwimmt das menschliche Ego gegen den tatsächlich im Universum
existierenden positiven Energiestrom, denn im Göttlichen ist alles fließend.


Wenn wir mit den Energien des Göttlichen gehen, sind wir im Fluß –
dann schwimmen wir mit dem Strom und alles wird leichter.

Dann beginnt vieles in unserem Leben,
sich von ganz alleine zu fügen und zu regeln, und das mit dem geringst möglichen Kraftaufwand.






Joseph v. Eichendorff

Es schläft ein Lied in allen Dingen,
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort:


Geduld



... es braucht seine Zeit, bis sich das alles entwickelt.
Menschliche Transformation und Entwicklung brauchen Zeit
Es ist nicht Gott, der immer so viel Zeit braucht - wir sind es, die diese Zeit brauchen.


                                                    


...Um es zusammenzufassen, sollte dein Glaube dich totales Vertrauen in Mich lehren. Du solltest das unbedingte Vertrauen haben, daß Ich nach dir schaue, Mich um dich kümmere und für dich sorge. Du solltest das Vertrauen haben, daß Meine Gnade immer mit dir ist und daß Ich immer über dich wache und dich beschütze. Du solltest das Vertrauen haben, daß Ich dich niemals fallen lasse, daß Ich immer an deiner Seite bin, dir helfend, dich unterstützend, dich tröstend und dich durch Schwierigkeiten und Härten leitend. Ganz so als würdest du dich gegen eine Mauer lehnen, wissend, daß diese nicht zusammenbricht, so lehne dich an Mich und hänge ganz von Mir ab. Ich werde dann nach dir schauen und in allem für dich sorgen.

Wenn du von Mir abhängst in totalem Glauben und totaler Hingabe,
werde Ich für dein Wohlergehen sorgen und nach deinen Bedürfnissen schauen in dieser Welt und in der nächsten.

Sri Sathya Sai Baba

Entnommen und übersetzt aus: Sathya Sai's Amrita Varshini (Nectarine Showers) by Sudha Aditya







                                  

                                                              




Gott ist unser größter Förderer

Ihr Lieben,
wenn Gott unser Schicksal in Seine Hände nimmt, beginnt Er unser negatives Karma aufzulösen und auszugleichen, bis nichts mehr davon übrig ist.
Da geht dann kein Weg mehr dran vorbei, denn das Göttliche ist eine Kraft, der man nicht mehr entkommen kann, wenn man sich einmal auf sie eingelassen hat. Sie ist überall präsent und sie weiß und sie durchleuchtet alles. Gott kann man nicht betrügen und Ihm kann man auch nichts vormachen.


Dafür erlebe ich das Göttliche mit einem Engagement, einer Güte und Klarheit mir gegenüber, die mir erst Angst gemacht und dann ungeheuren Mut gegeben habt und unendlich viel Zuversicht und Vertrauen in das Leben, das ich führe:"Why fear, when I am here?"


Ich wußte garnicht, daß es so etwas wie einen göttlichen Gehorsam gibt, bis ich plötzlich mitten drinnen war durch eine Situation in die ich mich gebracht hatte, bei der wirklich nur noch das Göttliche Rat und Hilfe wußte ....

Meine Erfahrung ist, daß wenn Gott unser Schicksal in Seine Hände nimmt bzw. wir es Ihm übergeben, daß Er das Allerbeste daraus machen möchte, über alle Hindernisse hinweg. Daß Er nur Gutes für uns wünscht und daß Ihm unser Wohl und unsere Herzenswünsche sehr am Herzen liegen, fast mehr sogar noch als uns selber. Es ist eine schöne Erfahrung für mich zu erkennen, daß hinter allen Dingen eine starke göttliche Liebeskraft steht, die alles regelt, lenkt und steuert und der ich unbedingt vertrauen kann.


Gott lässt sich nicht in die Karten schauen, darüber müssen wir uns im Klaren sein. Wenn wir uns auf Seine Führung einlassen müssen wir lernen, dieser Führung auch einigermaßen blind zu vertrauen und zu gehen, wohin sie uns führt ...

Hinter dem sichtbaren weltlichen Spiel in das wir eingebunden sind
(Maya) gibt es noch ein anderes, unsichtbares energetisches Spiel und dieses unsichtbare Spiel hinter dem sichtbaren Spiel ist etwas, das nur Gott und Seine unsichtbaren Helfer aus dem Licht überblicken und verstehen können (verstehen tun wir es dann im Rückblick, aber in der Vorausschau scheint mir das nicht möglich, da das Wissen über die Zusammenhänge fehlt). Das Leben ist ein weitaus tieferes Mysterium, als ich es für möglich gehalten hätte und es birgt Geheimnisse, an die wir uns nur vertrauensvoll heranführen lassen können ... die können wir nicht bewußt gewollt ansteuern.

 /Isabel






Eins mit Gott zu sein bedeutet u.a.,
daß ich mich ganz und gar in den göttlichen Gehorsam einfinde
und meinem intuitiven Gefühl folge, das mich aus dem Göttlichen heraus inspiriert und leitet.

So kann ich mich z.B. fragen bei allem was ich tue:

"Ist das auch stimmig für mich?"
"Fühle ich mich damit gut bzw. fühlt sich das auch richtig an?"
"Entspreche ich damit auch meiner inneren Wahrheit?"
"Bleibe ich mir selber damit treu?"


Wenn wir lernen so für uns zu handeln, daß es sich für uns nur noch gut und stimmig anfühlt;
dann haben wir die Stufe höchsten stofflichen, weltlichen Glückes erreicht (25), die Einheit mit Gott auf dieser Ebene.

25 = Lebensglück, höchste stoffliche Glückszahl.
Die Seele sollte strahlend werden.









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