Sathya Sai Baba:

"Es gibt nur eine Sprache, die Sprache des Herzens"




Gott ist Liebe:

Sein ganzes Sein besteht aus Liebe.

Gott handelt in Liebe, denkt und fühlt in Liebe.

Gott strahlt Liebe aus in allem, was Er tut, kreiert und schöpft.

Gott IST Liebe, Seine Energie ist Liebe und Er kann nichts anderes von sich geben als Liebe.

Gott schöpft nur in Liebe und aus (persönlicher) Liebe heraus.

Gott liebt in allem, wie Er denkt, fühlt und handelt:

Er ist Liebe aus sich selbst heraus.

Die Energie der Liebe hat dieses Universum, die Erde und uns erschaffen.




Gott ist Liebe und reines Gefühl;

Die Kommunikation zwischen Gott und Mensch erfolgt in erster Linie über die Herzebene:


Es gibt nur eine Sprache, die Sprache des Herzens“



Die Sprache des Herzens ist eine über das Gefühl vermittelte Art der Kommunikation, eine Form nonverbaler Kommunikation.

Sie ist die ehrlichste Sprache die es gibt, denn sie läßt keine Täuschung und keine Unehrlichkeit zu.
Alles wird direkt und ganz klar von Herz zu Herz übermittelt und der Empfänger fühlt jede Gefühlsregung des Absenders mit.
Die Kommunikation von Herz zu Herz ist universell und einheitlich, da sie über das Gefühl vermittelt wird und jeder Mensch fühlen kann. Die Kommunikation von Herz zu Herz funktioniert auch zwischen Mensch und Tier, da auch Tiere fühlen und ihre Gefühle sind dieselben wie unsere.
Die Liebe z.B. die Tiere empfinden, ist die selbe Liebe, die auch wir empfinden, wenn wir lieben.

Es gibt eine große Vielfalt an Gefühlen, die jeweils ganz unterschiedliche Stärken und Facetten haben können, aber Gefühl ist Gefühl und alles was fühlt, fühlt auf die selbe Art und Weise: "Du bist mein anderes Ich".
Gefühl ist Leben und ein Wesen das nicht fühlt, ist tot; es kann nicht existieren. Alles was lebt, wurde durch und mit Gefühl erschaffen.

Über die Sprache des Herzens können z.B. Erkenntnisse in Form innerer Bilder vermittelt werden, Erkenntnistüren werden neu geöffnet und Botschaften weitergegeben. Das Göttliche kommuniziert über die Herzebene mit Träumen mit uns. Es gibt sogar gefühlte Worte und Gefühlszustände, die auf diese Weise weitergegeben werden können.
Bei zwei Menschen die über die Herzebene miteinander verbunden sind, erübrigen sich alle Worte, denn der eine ist sich des Gefühlszustandes des anderen immer bewußt .... eine tiefe Verbundenheit entsteht ...




Der Turmbau zu Babel und die babylonische Sprachverwirrung

Die Bibel erzählt von einem Volk aus dem Osten, in dem alle Menschen die gleiche (heilige) Sprache sprechen und das sich in der Ebene in einem Land namens Schinar ansiedelt. Dort will es eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel bauen. Sie sagten zueinander:"Auf, formen wir Lehmziegel und brennen wir sie zu Backsteinen." So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel.

Dann sagten sie: "Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen." (Gen 11,1-9)

Da stieg der Herr herab um sich Stadt und Turm anzusehen, den die Menschenkinder bauten.
Er sprach:"Seht nur, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen. Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, so daß keiner mehr die Sprache des anderen versteht."
Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen. Darum nannte man die Stadt Babel (Wirrsal), denn dort hat der Herr die Sprache aller Welt verwirrt und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.



→ Meine Interpretation hierzu ist, daß die Menschen in alter Zeit in Frieden und Verbundenheit zusammen lebten und über ihre Gefühle miteinander kommuniziert haben; einer wußte, wie es dem anderen geht, ohne daß darüber große Worte gewechselt werden mussten. Harmonie herrschte unter den Menschen, sie verstanden einander ohne Worte ...
Die Zeit verging und irgendwann kam das Ego mit ins Spiel; es erwachte in den Menschen und sie wollten sich mit Gott messen bzw. haben wohl begonnen, ihre Gefühle für egoistische Zwecke zu missbrauchen ... Als Antwort darauf hat Gott ihre Gefühlsebene/Herzebene blockiert und die Menschen über die verbale Kommunikation auf die mentale Ebene gezwungen.
Er hat Herz und Kopf getrennt, Gefühl und Verstand, die männliche und die weibliche Seite im Menschen ....


.............


.... Verbindet sich das Herz nun wieder mit der rationalen Ebene des Verstandes,
entsteht ein tiefer innerer Frieden im Menschen.

Der weibliche und der männliche Anteil, die in jedem von uns stecken und die sich so verbinden,
machen das möglich - wir schließen quasi Frieden mit uns selbst.

Das Eins-sein wird möglich!




Wenn unser innerer Mann wieder lernt unsere innere Frau zu achten und zu schützen,
wenn wir also wieder lernen, gut, sorgsam und achtsam  mit unseren Gefühlen umzugehen,
auf daß sie nicht mehr zerstört werden können,

wenn der Kampf in uns aufhört und wir mit uns selber in die Verbundenheit kommen,
wenn Kopf und Herz in uns wieder zusammen kommen und als Einheit handeln,

dann kehrt Frieden ein, dann kommen wir wieder heim.





Aus dem Tagesspruch vom 25. April 2014 –

"... Stille ist die einzige Sprache der Verwirklichten.
Übt euch darin, weniger und gemäßigt zu sprechen, denn das wird für euch auf vielerlei Art und Weise hilfreich sein. Es wird spirituelle Liebe (Prema) entwickeln, denn die meisten Missverständnisse und Uneinigkeiten entstehen durch leichtsinnig dahin gesprochene Worte. Wenn der Fuß ausrutscht, kann die Verletzung geheilt werden ... (rutscht jedoch die Zunge aus, kann sie Verletzungen reißen, die vielleicht ein Leben lang nicht mehr heilen wollen ...)
Die Zunge ist für vier große Fehler verantwortlich: Die Unwahrheit zu sprechen, durch skandalöses Gerede zu schockieren, Fehler bei anderen zu finden und für übermäßiges Gerede.
Wenn der Einzelne und die Gemeinschaft Frieden genießen möchten, dann muss all dies vermieden werden. Die brüderliche Verbindung zwischen den Menschen wird gefestigt, wenn die Menschen weniger und liebevoll miteinander sprechen. Deshalb ist Stille (mounam) als spiritueller Eid für Aspiranten in den Schriften vorgeschrieben. Als ein Aspirant auf den verschiedenen Stufen der spirituellen Straße wird diese Übung sehr wertvoll für euch sein." Sathya Sai Baba









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