Einheit 

Bilde dir nicht ein,
die anderen seien von dir verschieden.

Sie sind "du" in vielen Spiegeln.
Alle sind Funken der einen Flamme

Sathya Sai Baba




Über das richtige Wünschen und Bitten




                                                           "Ich bin ein anderes Du - Du bist ein anderes Ich"

- was auch immer wir wem wünschen ... wir wünschen immer nur für uns selber


Das Dualitätsbewußtsein in dem wir leben, ist eine Täuschung (Maya);
auf der energetischen Ebene sind wir alle miteinander verbunden, da gibt es keine Trennung.

Auch im und über das göttliche Licht sind wir alle aufs Tiefste miteinander verbunden.

Verbundenheit ist das Grundlebensgefühl auf den göttlichen Ebenen und im Licht.


Einsamkeit und Abgetrenntheit sind Gefühle der Maya, des Dualitätsbewußtseins und der Illusion.
Einsamkeit entsteht, wenn wir unser Herz verschließen - wir trennen uns damit von uns selber ab.
Öffnen wir unser Herz wieder, vergeht die Einsamkeit.


Einsamkeit ist vor allem ein innerer Zustand, weniger ein äußerer.

Verbundenheit ist eine Qualität der Liebe, die zur Herzebene gehört.


                                                                                                                                                          


Du bist ein anderes Ich“ -

Was auch immer wir wünschen, für uns oder für andere:

Wir wünschen immer nur für uns selber !!!

Grundsätzlich !!!


Deshalb ist es so wichtig,
daß wir positive Wünsche in unserem Herzen bewegen, für uns und für andere.


Unsere negativen Wünsche für andere z.B.
können auf beiden Seiten Blockaden aufbauen wenn sie auf Resonanz treffen, die irgendwann wieder gelöst werden müssen.
Treffen die Wünsche anderer in unserem System auf keine Resonanz, gehen sie direkt zurück.
Letztendlich muß der Wünschende alles selber auf der Karmaebene austragen und irgendwann wieder ausgleichen.


Denn:

Es gibt keinen „Anderen“ in dem Sinne,
es gibt niemand Fremdes in dieser Welt.


Alle sind wir über die energetische Ebene miteinander verbunden
alle tragen wir das gleiche Licht in uns
wir alle sind fühlende Wesen
und alle tragen wir das gleiche „Ich“ in uns

und im Grunde wünschen wir uns alle Glück.







Es geht darum zu verstehen, daß wir mit allem was wir in Gedanke, Wort und Tat in die Welt hinaus senden, eine Energie erschaffen, die irgendwann zu uns zurück kehrt und ihren Tribut fordert. Deshalb ist es so wichtig, daß wir ganz bewußt mit unseren Energien, unseren Gedanken, Worten und Taten umgehen lernen, denn wir möchten uns doch ein Leben voller Reichtum, Glück und Freude kreieren.



Bewußtes Sein ist immer positiv.


So wie wir an anderen Menschen handeln, so wird an uns gehandelt,
was wir für andere wünschen, das wird in unserem eigenen Leben geschehen.


Im Universum geht nichts verloren, alles hat seinen Platz ....

... und irgendwann kehrt alles zu uns zurück, was wir einst ausgesandt haben ....

Selbst unsere Gefühle für andere kreieren Energien, die irgendwann auslösend zu uns zurück kehren.

Neid und Missgunst nehmen uns genau das weg, was wir anderen nicht gönnen können.

Eifersucht macht uns arm, auf allen Ebenen.



Bringen wir anderen Menschen positive, gute Gefühle und Wünsche entgegen,

bereichern wir damit vor allem auch uns und unser eigenes Leben.


/Eigenes





                                                                                                        

EE Gabriel: Die Qualitäten der Liebe – Wahrer Reichtum

Erfolgreich ist man dann, wenn die individuelle Schwingung mit dem gewünschten Ergebnis in Resonanz ist.
Und egal worauf man seine Aufmerksamkeit ausrichtet, es wird sich manifestieren. Die Energie fließt dorthin, wohin sich die Aufmerksamkeit richtet...

Doch egal, wie sehr jemand den Reichtum begehrt, das Universum wird ihn erst gewähren wenn er bewiesen hat, dass er bereit ist, ihn gütig anzunehmen.

Wenn ihr also mehr Freunde erleben wollt, dann müsst ihr freundlich zu anderen sein.

Wollt ihr mehr Glück im Leben erfahren, dann müsst ihr eurem Glück Ausdruck verleihen und Glück leben. Das wird euch glücklicher machen und den Fluss des Glücks zu euch hin lenken.

Wenn ihr in eurem Leben mehr umsorgt werden wollt, dann müsst ihr euch automatisch auch mehr um andere kümmern.

Dabei müsst ihr dem Universum immer wieder ganz klar sagen, was ihr wollt, braucht und wünscht.

Klare Gedanken und Absichten ziehen das aus dem Universum an, was das Leben der Menschen gerade braucht.
Also klar zu wissen was man will und dann das notwendige Vertrauen in sich selbst zu haben und auf diese Vision beständig hin zu arbeiten, wird diese von euch gewünschte Form des Reichtums zu euch bringen.“





Doch Vorsicht:

"Erwarte nichts und du bekommst alles."

Durch unsere Erwartungen blockieren wir die göttliche Wunscherfüllung



Der Weg ins vollständige Bewußtsein – über das Wünschen …

Wahre, reale Liebe kann niemals enttäuscht werden, denn Enttäuschung setzt auch immer eine Erwartung voraus.

Die Grenze zwischen Wünschen und Erwartungen ist sehr fein
und oftmals könnt Ihr Eure Erwartungshaltung erst dann erkennen, wenn sich Eure Wünsche nicht erfüllen.

Erwartungen können ein großes Hindernis für die Erfüllung Eurer Wünsche sein,
denn sie engen den Blick und die Wahrnehmung ein.

Der Wunsch alleine hingegen lässt alle Möglichkeiten offen, sich zu entfalten und zu erfüllen.

Und so, mein geliebtes Wesen, möchte ich Dich ermutigen;
sei großzügig im Wünschen, erlaube der geistigen Welt, sich durch Deine Wünsche zu offenbaren.

Die Wünsche der Menschen sind ein wichtiger Bestandteil im Schöpfungsprozess;
sie bilden ein energetisches Netz, das zur Grundlage der Materialisation wird.


Quelle: Channeling von Erzengel Uriel durch Günter Wichmann







Wer seine Bürde dem Schicksal überläßt, vermindert seine Leistung.
Mit eigener Anstrengung und Gebet kann man sein Schicksal neu gestalten.
Ohne eigene Anstrengung und Gebet ist das nicht möglich, und Gnade ist unerreichbar.

Strengt euch an!

Quelle: Sadhana 1981, Seite 12






Gebete und Wünsche haben eine ungeheure Kraft

Damit können wir ganz bewußt oder auch unbewußt unser Schicksal gestalten und verändern,
hin zum Guten oder zum Schlechten.


Diese Freiheit haben wir im Rahmen unseres freien Willens hier auf der Erde.






 Sei großzügig zu anderen ...

                        ... dann kann das Universum auch großzügig zu dir sein .....





Hislop: Wenn wir Gott um etwas bitten, ist das nicht das gleiche wie Betteln?

Swami: Einen Gleichgestellten um etwas zu bitten, erniedrigt dich und erhöht den anderen. Aber Gott zu bitten, erhebt dich auf Seine Ebene. Du mußt Gott bitten. Gott um etwas zu bitten ist vollkommen in Ordnung. Das ist kein Betteln.

Hislop: Aber ich dachte, daß Gott, der doch alle Probleme kennt, wenn es angebracht ist, Abhilfe schaffen würde, ohne darum gebeten zu werden.

Swami: Nein! Es ist deine Pflicht, Gott zu bitten.

Die Bitte muß ausgesprochen werden, und die Worte müssen mit den Gedanken übereinstimmen. Der Gedanke muß in die richtigen Worte gefasst werden. Natürlich weiß Gott alles, aber es ist notwendig, die Bitte zu formulieren. Die Mutter weiß, daß das Kind Nahrung bracht, aber das Kind bekommt die Milch erst, wenn es danach verlangt.

Quelle: J. S. Hislop, Gespräche mit Sathya Sai Baba, ISBN: 3-924739-02-1


















Wie äußere ich meine Bitten dem Licht/Gott gegenüber richtig?

Es gehört zu den Regeln der geistigen Welt, daß alle Wünsche und Bitten die geäußert werden auch irgendwann erfüllt werden müssen, selbst wenn wir uns damit an niemanden bestimmtes wenden, sondern sie einfach nur für uns selber äußern.

Jetzt können wir aber nicht immer überblicken, ob unsere Wünsche für uns (oder auch für andere) auch dem jeweiligen Dharma entsprechen und gut für uns bzw. für andere sind. Manche Wünsche die wir haben und die uns erfüllt werden, können uns auch auf Umwege führen oder uns vom Weg abbringen und Leid verursachen.

Dieses können wir vermeiden, wenn wir Wünsche äußern, daß wir zu unserer Bitte, mit der wir uns an das Göttliche wenden, hinzufügen

„... wenn es auch Dein Wille ist ...“.

Damit geben wir unseren Wunsch ab und überlassen Gott die Erfüllung unseres Wunsches; wir lassen Ihn über den Sinn und Unsinn sowie die Erfüllung des jeweiligen Wunsches entscheiden.

Mit dieser Formulierung schützen wir uns im Grunde vor unseren eigenen Fehlern und eingedenk dessen, daß das Göttliche uns unsere Wünsche immer gerne erfüllt können wir davon ausgehen, daß wenn unser Wunsch wirklich zu unserem Besten ist, er uns auch erfüllt wird. Wird er uns nicht erfüllt, verstehen wir auch irgendwann, warum.






Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen!

Zahsira – Priesterin des Vertrauens in Schutz und Führung sprach:
Erzengel Michael machte mir klar, daß jede Bitte nur einmal zu stellen war. Dann mußte das Vertrauen da sein.

Er sagte einmal zu mir:
Siehe, in dem Moment, wo du dich an Gott erinnerst, an seine allmächtige Liebe und Gegenwart, in dem Moment, wo du bittest, glaubst und weißt du, dass es IHN gibt.
Diesen Moment nennt man VERTRAUEN.

So lerne, niemals dieses Vertrauen zu verlieren. Haderst und zweifelst du, so nimmst du deine Bitte zurück. Die Liebe Gottes kennt keine Bedingungen. Jedoch Sein Schutz und Seine Führung brauchen einen Boden, auf dem sie wachsen können. Ihn nennt man Vertrauen.“

Quelle unbekannt




Auf einer höheren Ebene des Seins:

Vertrauen als Basis, statt für unser Wohl zu wünschen

.... Irgendwann haben wir genug gewünscht .....
... oder irgendwann hören wir auf, für uns zu wünschen ...
.... und irgendwann stellen wir fest,
daß der Herr bereits all unsere Wünsche kennt
und uns alles gibt was wir brauchen, wenn wir nur vertrauen....

Im Vertrauen sind wir angebunden an das Höchste und wir können uns hingeben:

Habt keine Wünsche an Gott;

Was immer Er mit euch macht, wie immer Er euch behandelt -
es ist das Geschenk, das Er euch am liebsten geben möchte.

Sri Sathya Sai Baba






Glaube und Vertrauen






Tagesspruch vom 29. November 2014 aus Prashanti Nilayam:

Indem ihr zu Gott betet, Ihn um unbedeutende und belanglose Dinge bittet, erniedrigt ihr das Haus Gottes.

Niemand schätzt die wertvolle, heilige und göttliche Gunst, die Gott möglicherweise für einen verdienstvollen Devotee erwählt hat. Deshalb trachtet niemals danach von Gott Belangloses zu erbitten, noch verlangt nach, oder betet um Lappalien, die unnütz sind. 

Kostbar und begehrenswerter als alles andere ist Gottes Liebe.

Wenn ihr irgend etwas von Gott erbitten wollt, dann betet zu Ihm folgendermaßen: „ Oh Herr! Alles was ich möchte bist Du allein!“ Sich nach etwas anderem als nach der Liebe Gottes zu sehnen, ist wie den Baum, der Wünsche erfüllt (Kalpataru) um Instant-Kaffee zu bitten! Wenn ihr Gott erst einmal fest in euer Herz geschlossen habt, dann werdet ihr naturgemäß alles was ihr erbittet, erhalten! Während ihr Gott um Seine Gnade bittet, ergeht euch nicht in extravagantem Lob und Schmeicheleien, um Seine Zustimmung zu gewinnen und von Ihm Gefälligkeiten zu erhalten. Diese Art von Gebet erhält damit nur einen kommerziellen Farbton. Betet mit aller Ernsthaftigkeit aus dem Inneren heraus.„

Sathya Sai Baba



Aus dem Tagesspruch vom 27. November 2014

... Ihr solltet nicht zu Gott beten und Ihn um diese oder jene Gefälligkeit bitten, denn eure Vorstellung ist begrenzt.
Niemand von euch kann begreifen, welch unglaublich wertvolle, göttliche und herrliche Schätze in dem Schatzhaus der Göttlichen Gnade zu finden sind.“

Sri Sathya Sai Baba



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