Frieden

Shanti

 

Quelle: Sathya Sai Baba

Strom des Friedens - Prashanti Vahini
ISBN: 3-924739-33-1

 

Frieden ist der Nährboden für alles Glück und alle Freude

Zufriedenheit ist ein geistiger Zustand

Gutes Verhalten bringt Frieden.

Sathya Sai Baba

 


Ein leuchtendes Gesicht, ein strahlendes Auge, Entschlossenheit im Blick,
eine edle Stimme, weitherziges Mitgefühl, unwandelbare Güte:

Dies sind Kennzeichen einer sich entwickelnden und erweiternden Willenskraft.
Ein Gemüt ohne Aufregung, eine freudvolle und untadelige Weltanschauung
sind die Merkmale eines Menschen,
in dem der Friede Wurzeln geschlagen hat.

Sathya Sai Baba

 

Frieden -

das Geburtsrecht des Menschen


Der Mensch muß sich sein Geburtsrecht, nämlich inneren Frieden (Shanti), verdienen.

Friedlosigkeit ist für ihn ein unnatürlicher Zustand.

Seine wahre Natur ist Shanti.


Der Mensch versucht auf verschiedene Weise, sich dieses Erbe zu sichern: Durch Ansammlung von Vermögen, Erhaltung der Gesundheit, Aneignung von Wissen und durch die Pflege der Künste. Doch das alles ist es nicht, worauf es ankommt, denn drei grundlegende Bedürfnisse werden nicht befriedigt; das tiefere Verlangen nach Wahrheit, nach Erleuchtung und nach Unsterblichkeit (Amrita). Nur wenn diese gewonnen sind, stellt sich der innere Frieden ein.

Richtet euer Denken auf Gott aus

Euer Handeln in der Gegenwart verursacht die Bindungen der Zukunft. Wenn ihr schlechten Gedanken nachhängt und falsche Handlungen ausführt, so hat dies in der Zukunft negative Folgen. Der innere Frieden geht verloren und man ist beständig in Sorge.
Der Ausweg aus diesem Teufelskreis ist der, das Denken auf Gott auszurichten und anderen keinen Schaden zuzufügen. Die Kontemplation Gottes und das Führen eines gottgefälligen Lebens schenken Frieden und Glückseligkeit von ungeahntem Ausmaß.


 

Lebt gemäß den Idealen der göttlichen Ordnung



„Leere Worte führen nicht zur Erfahrung höchster Glückseligkeit.
Niemand
kann ernten, ohne zu säen.“

Sri Sathya Sai Baba, Sommersegen in Brindavan 2, S. 118

 


Das Geheimnis des inneren Friedens

Beherrscht euren Geist (Mind) und ihr bleibt unerschütterlich. Das ist das Geheimnis des inneren Friedens; das ist das Wissen, auf welches der Mensch Anspruch erleben darf und das er sich aneignen muß.

Wir stellen heutzutage fest, daß derjenige der hochgebildet ist, am unzufriedensten und unglücklichsten von allen ist. Was für einen Gewinn hat ihm das Studium von Büchern, von Menschen und Dingen gebracht?

Um innere Ausgeglichenheit zu erwerben braucht ihr nicht zu studieren, sondern ihr müßt systematisch spirituelle Übungen durchführen. Dadurch könnt ihr glücklich werden, ob ihr nun reich oder arm seid, geschätzt oder abgelehnt werdet, Erfolg oder Mißerfolg habt. Es wäre töricht die Arena des Lebens zu betreten ohne den inneren Schutzpanzer, den ihr durch spirituelle Übungen bekommt.


Weltfrieden ist nur durch inneren Frieden erreichbar

Wenn ihr selbst keinen Frieden in euch habt, wie wollt ihr den Weltfrieden herbeiführen?

Diejenigen, die sich enthusiastisch für den Weltfrieden einsetzen müssen zuerst lernen, diesen Frieden selbst zu erleben und zu genießen; danach erst können sie diesen Frieden in die Welt bringen und helfen, ihn zu fördern.
Sathya Sai Baba


"Heile dich selbst und du heilst die Welt".
Erzengel Raphael


 

 

Wir sollten unsere Wünsche kontrollieren

Der Frieden im Menschen wird in dem Maße zunehmen,
in dem die Wünsche begrenzt werden.

Sathya Sai Baba

 


Übt euch darin, wenig zu sprechen

Übt euch darin, wenig zu sprechen. Das wird euch in vielerlei Beziehung nützlich sein und eure Liebe wachsen lassen.

Die meisten Mißverständnisse und Uneinigkeiten haben ihren Ursprung in unbedachten Worten. Wenn der Fuß ausrutscht und ihr euch verletzt, kann die Wunde geheilt werden, aber wenn die Zunge ausrutscht, kann die Wunde, die sie im Herzen anderer verursacht, ein ganzes Leben lang eitern.

Mit der Zunge werden vier schwere Fehler begangen: Es wird die Unwahrheit gesagt, Klatsch verbreitet, die Fehler anderer kritisiert, und es wird zu viel geredet. Solches Verhalten muß vermieden werden, wenn man Frieden für das persönliche Leben sowie für das Leben der Gesellschaft finden will.


Frieden durch Verzicht

Verzicht ist angenehmer als Vergnügen. Verzicht sollte das Lebensziel werden.
Nur durch Verzicht kann man Frieden erlangen.

Die Sorgen verlassen uns nicht, solange das Gemüt nicht im Frieden mit sich selbst ist. Schmerz und Leid wohnen stets in uns.

Ohne die Gelassenheit der Seele nützt uns aller Wohlstand nichts.

Die Früchte des Handelns mit einer leidenschaftslosen Haltung an Gott zu übergeben, kann als Verzicht bezeichnet werden.

Nur die Reinheit des Gemütes kann dem Menschen Gelassenheit schenken.

Sathya Sai Baba

 

 

Der Mensch sucht Glück indem er versucht,
seine persönlichen Wünsche zu befriedigen.

Wenn sie ihm erfüllt werden, ist er fröhlich, wenn nicht, ist er traurig.

Das Schlimme ist, daß Wünsche wie ein Buschfeuer brennen
und nach immer mehr Brennstoff verlangen.

Der Mensch muß vom Pfad seiner niemals endenden Wünsche
auf den Pfad innerer Zufriedenheit und Freude zurückkehren.

Das Geheimnis heißt Freiheit durch Verzicht.

Sathya Sai Baba


Das kleine “Ich” aufzugeben ist,
was Verzicht wirklich bedeutet.

Sri Sathya Sai Baba




Stille ist die einzige Sprache der Verwirklichten.
Stille wird in euch Gottes- und Menschenliebe entwickeln.

Die meisten Mißverständnisse entstehen aus sorglos dahin gesprochenen Worten.
Ist einmal ein falsches Wort herausgerutscht, kann die Wunde die es im Herzen eines anderen hinterlässt, ein Leben lang schmerzen.

Die Zunge ist für vier große Verwirrungen verantwortlich:
Falschheit, Skandalieren, das Auffinden der Fehler anderer und zuviel Reden.

Vermeidet all dies, damit Frieden in euch und in der Gemeinschaft der Menschen einkehrt.

Sathya Sai Baba; es gibt nur einen Gott


 

 

 

Aber bis zum Erreichen dieser Stufe
ist Beten in einer Haltung des Friedens für spirituelle Sucher wichtig.
Auf diese Weise zu beten fördert innere Ausgeglichenheit.

Zu Gott kann man auf verschiedene Art und Weise beten:

Durch das Singen des göttlichen Namens (Kirtana),
Das Wiederholen des göttlichen Namens ( Japa bzw. Namasmarana
),
Durch Meditation oder dem Singen von Liedern zum Lobe Gottes (Bhajana).

In jeder dieser spirituellen Übungen ist der wichtigste Bestandteil der göttliche Name.

Wenn Loblieder mit lieblicher Stimme gesungen werden,
werden die Menschen zu Gott hingeführt.
Nach und nach wird sich daraus Liebe zu Gott entwickeln,
und Seine Gnade wird in entsprechender Ordnung folgen.

Man sollte geduldig auf diese Gnade warten.



Der Mensch muß stets ruhige, klare Gedanken haben.
Nur dann kann sein Gemüt Gleichmut bewahren.
Dies ist nur eine Frage geistiger Disziplin, die zwar anfangs schwierig ist,
aber wenn man sie einmal beherrscht ist man fähig,
alle inneren Ängste und Unruhen zu überwinden.

Ein unerschütterliches Gemüt
ist für jeden vorwärtsschreitenden Aspiranten sehr wichtig;
es ist eine seiner wichtigsten/nützlichsten Qualitäten.

Ein unerschütterliches Gemüt vermittelt wahre Stärke und wahres Glück.


 

Selbstdisziplin ist die Grundlage eines erfolgreichen Lebens.

Nur dadurch kann der Mensch wirklichen und dauerhaften Frieden erlangen;

ohne inneren Frieden kann es kein Glück geben.
Friede ist die wahre Natur des Göttlichen Selbst.
Er existiert nur in Verbindung mit einem reinen Herzen,
nie in Verbindung mit einem habgierigen Herzen voller Wünsche.


Friede ist das herausragende Kennzeichen
der Gottvereinigten, der Weisen und Gotterfüllten.
Er ist nicht von äußerlichen Bedingungen abhängig.

Er flieht vor den Selbstsüchtigen und Sinnlichen,
er haßt die Gesellschaft solcher Leute.

Er ist der Wesenszug des inneren Göttlichen Selbst,
wunderbar, unerschütterlich und beständig.

Friede ist voll geistiger Erhebung und voller Weisheit,
welche die natürlichen Begleiter der Seligkeit sind,

Echter Friede ist nur durch die Beherrschung der Sinne zu erreichen;
dann nur darf er höchster Friede genannt werden.
Das Erleben dieses Zustandes ist wie ein Strom des Friedens.
Wenn man die Wogen geistiger Erregung glättet und die Wirbel und Strudel von Zu- und Abneigung,
von Liebe, Haß, Sorge, Freude, Hoffnung und Verzweiflung zur Ruhe bringt,
erringt und erhält man unerschütterlichen Frieden.

Friede ist von gleicher Natur wie das Göttliche Selbst und dieses wiederum ist unvergänglich.

Der Atman (Göttliches Selbst) stirbt nicht wie der Körper und das Gemüt.
Er ist universell, alldurchdringend und seine eigentliche Natur ist Weisheit;
diese Merkmale gelten in gleicher Weise für den Frieden.

Die Erkenntnis des Atman zerstört Täuschung, Zweifel und Sorge.
Deshalb verleiht das Wissen um das Selbst unerschütterlichen Frieden
und - damit verbunden -

Heiligkeit und Glück.

Sathya Sai Baba

 

 

Friede ist wie ein uferloser Ozean,
er ist das Licht, das die Welt erleuchtet.
Ihn zu haben, heißt alles zu haben.

Er vermittelt die Kenntnis beider Welten;
der diesseitigen und der jenseitigen.

Er führt dahin, den Göttlichen Ursprung,
die wahre Erfüllung des menschlichen Lebens,
zu verstehen, die der Vedanta zu lehren versucht.

 


Um Frieden zu erlangen muß der Zorn, des Friedens hartnäckigster Feind, abgelegt werden.

Zorn ist das Produkt eines unzufriedenen Gemütes; er versklavt den Menschen und umnebelt seinen Verstand.
Das Verstehen wird leicht, wenn ihr voller Gottesliebe seid und eure Hingabe tief verwurzelt ist. Die Form der Hingabe, die Frieden mit Liebe zu Gott vereint, ist der beste Weg, um ewige, andauernde Glückseligkeit zu erreichen.
Werdet zu Botschaftern des Friedens, der weder Anfang noch Ende hat. Laßt das Licht des Friedens für die Menschheit leuchten. Lebt ein ideales Leben, immer zufrieden, immer freudvoll, immer glücklich.

 


Wenn ein Gottsuchender keinen Erfolg bei einer Disziplin hat,
muß er nach dem Grund seines Versagens suchen und ihn untersuchen.
Diese Analyse ist notwendig.

Als zweites muß er zusehen, daß er dem entdeckten schädlichen Charakterzug nicht mehr nachgibt;
er sollte sein Bestes versuchen, sich dagegen zu schützen.

In solchen Dingen muß man flink und gewandt sein wie ein Eichhörnchen.
Lebhaftigkeit und Wachsamkeit müssen darüber hinaus mit Verstandesschärfe einhergehen.
Um dies alles zu erreichen, ist innerer Friede unabdingbar.



Hingabe an Gott beinhaltet noch ein anderes Geschenk:

Sie ist Ursache und zugleich Wirkung, beide sind nicht voneinander getrennt.

Völlige Hingabe an Gott ist bereits Selbstverwirklichung.
Über den Weg des Wissens erreicht man die gleiche Erkenntnis,
sobald der Vorhang der Unwissenheit weggezogen wird.

Auf dem Weg der Hingabe gewinnt man nur aus der Quelle des göttlichen Freude.
Jedes Hindernis auf diesem Weg ist durch die Kraft des Bewusstseins überwindbar.

Die Kraft des Bewusstseins wird durch Egoismus und Besitzdenken geschwächt,
durch Gefühle wie: "Ich bin der, der sich erfreut", "Diese Dinge gehören mir."

Solange man in diesem Bewusstsein verharrt,
ist man nicht wahrhaft zufrieden.
Man wird angetrieben nach Dingen zu suchen, die noch mehr Freude bereiten.



Um die notwendige innere Stille zu erreichen,
sind stetige Übung und die Einheit mit sich selbst von Bedeutung;
das gilt gleichermaßen für die Pflege der Schriften wie für die der Welt.

Wenn man mit sich selbst im Frieden ist, ist man im Einklang.

Einklang/Einheit ist die wahre Natur des Friedens.

Sathya Sai Baba


Wenn der Krieg in uns aufhört, sind wir im Frieden:

Erreichbar durch Einheit in Gedanke, Wort und Tat.

/Eigenes



Hingabe an Gott ist der wahre Urquell des Friedens;

  deshalb kann die Ernte von Güte und Eintracht eingefahren werden,
wenn jeder diese Hingabe an Gott in sein Herz einpflanzt
und sie mit Sorgfalt und beständiger Aufmerksamkeit pflegt.

Der Weg der Hingabe 
ist der beste unter den gegenwärtigen Bedingungen.

 

Für ein Leben im Frieden solltet ihr immer eure Versprechen halten und sie nie vergessen.
Ihr solltet höflich sein, euch gut verhalten und unparteiisch handeln.

Ihr solltet in den Ozean der Gottesliebe getaucht
und so unerschütterlich wie der Himalaya sein.

Entfernt die dornigen Sträucher aus dem Garten eures Herzens;

die Sträucher der Habgier und des Zorns, der Eifersucht und der Selbstsucht,
die böse Brut von "ich" und "mein".
Reißt sie bereits heraus, wenn sie als Sämlinge erscheinen.

Jede dahingehende Disziplin ist wahrhaftig eine Disziplin,
um inneren Frieden zu gewinnen.



Es ist immer vorzuziehen,
Gott um die Erfüllung der eigenen Wünsche zu bitten,
vielmehr als sich vor Menschen zu ducken, die selbst nur Sterbliche sind.

Auf Seine eigene stille Art und Weise wird Gott den Geist umwandeln,
auf Sadhana (spirituelle Bemühung) ausrichten
und eine erfolgreiche spirituelle Reise garantieren.

  Gott wird nicht erlauben, daß seine Kinder ihren Weg verlieren
und in der Wildnis (Wüste) der materiellen Welt leiden.

Wenn du dich an Gott wendest und Seine Hilfe und Führung erbittest,
hast du den ersten Schritt gemacht, um dich zu retten.

Dann wirst du geführt, Seinen Willen als deinen eigenen anzunehmen.

So erlangst du Shanti (Frieden).

Tagesspruch vom 12.01.2007


 

Was bedeutet nun der Ausdruck

"Gott kennen"?

Er bedeutet, Gott zu lieben.

 

 

Höchste Seligkeit,
die Seligkeit des Erkennens der eigenen Wirklichkeit
wächst im gleichen Maße,
wie die Ich-Bezogenheit
und
die Identifizierung mit dem physischen Körper abnehmen.

 

 

Quelle:
Strom des Friedens - Prashanti Vahini

ISBN: 3-924739-33-1

 


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