Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein - Loka Samasta Sukino Bhavantu

Sadhana - 

Die spirituelle Praxis





 

Warum Sadhana? - Was ist Sadhana?

Es bedeutet nicht nur, ständig den Namen Gottes zu rezitieren,
zu meditieren oder Bhajans zu singen.


Es bedeutet vor allem, die Qualitäten Liebe und Frieden
in sich zur Entfaltung zu bringen.

Japa oder Meditation sind lediglich Werkzeuge für euch,
die ihr eines Tages wieder aufgeben müßt.

Es sind Hilfsmittel mit denen ihr das erreichen könnt,
was beständig ist:

Liebe und Frieden;
sie sollten euer bleibender Besitz sein.


Milena Kunz Bijno:
Sathya Sai Baba - Es gibt nur einen Gott, S. 41



Sadhana dient der Bewußtseinsentwicklung





Wo geht es hin? - Wo wohnt die größte Kraft im Menschen?
Mit welchem Ziel üben wir uns in spiritueller Praxis und in Sadhana?


Ein altes Märchen erzählt von den Göttern die zu entscheiden hatten, wo sie die größte Kraft des Universums verstecken sollten, damit sie der Mensch nicht finden könne bevor er dazu reif sei, sie verantwortungsvoll zu gebrauchen.

Ein Gott schlug vor, sie auf die Spitze des höchsten Berges zu verstecken, aber sie erkannten, dass der Mensch den höchsten Berg ersteigen und die größte Kraft des Universums finden würde, bevor er dazu reif sei.

Ein anderer Gott sagte, lasst uns diese Kraft auf den Grund des Meeres verstecken. Aber wieder erkannten sie, dass der Mensch auch diese Region erforschen und die größte Kraft des Universums finden würde, bevor er reif dazu sei.

Schließlich sagte der weiseste Gott: „Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die größte Kraft des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird niemals dort danach suchen, bevor er reif ist, den Weg nach Innen zu gehen."

Und so versteckten die Götter die größte Kraft des Universums im Menschen selbst (im Innern seines Herzens), und dort liegt sie noch immer und wartet darauf, dass wir sie in Besitz nehmen und weisen Gebrauch davon machen.

Quelle unbekannt




Der Begriff "Sadhana" steht für
Hilfen, Unterstützung und Disziplinen für die spirituelle Bewußtseinsarbeit



Auf dem Weg der Selbstfindung, Selbsterkenntnis und Transformation braucht es (spirituelle) Mittel und Wege,
damit wir in unsere seelische Tiefe eintauchen können und unsere Liebe zur Entfaltung bringen,
um den Krieg in uns beenden zu können und Frieden zu finden.

Zu diesen Mitteln der inneren Transformation, Reinigung und Selbsterkenntnis
gehören u.a. Meditation, Stille, Gesang, Bhajansingen, Satsang mit Gleichgesinnten, spirituelle Reisen,
Zeiten des Rückzugs und der Besinnung auf Gott, Fastenzeiten, das Lesen spiritueller Literatur
und viele, viele andere mögliche Formen der Selbsterfahrung, ganz nach persönlicher Neigung.

Quelle: /Eigenes



Bhakti Yoga
die neun Formen der Hingabe an das Göttliche


 

Wirkliche Meditation ist völliges Aufgehen in Gott als dem einen Gedanken,
dem einen Ziel - Gott, nur Gott, nur Gott allein.

Denke Gott, atme Gott, liebe Gott, lebe Gott.

Hislop, S. 134


Meditation verhilft dem Menschen zu der Erkenntnis,
daß das göttliche Selbst (âtman) in ihm wohnt.

Sie schenkt den Schülern des spirituellen Weges die Fähigkeit,
die Hüllen der Unwissenheit Schicht
für Schicht abzuwerfen. 

Sie löst ihre Sinneswahrnehmungen ab von der konkreten Berührung mit der Welt.

Quelle: Dhyana Vahini

 


Wenn Gott durch ein Gebet angefleht wird das dem Herzen entströmt,
antwortet Er sofort, auch wenn es nur ein einziges Mal geäußert wird.

Sathya Sai Baba spricht, Bd. 10, 1. Aufl., 1993, S. 44




Ein Gebet ist auch das Spüren des sehnlichen Verlangens,
das Göttliche, das im eigenen Herzen verborgen liegt, erfahren zu dürfen.

Sathya Sai Baba spricht, Bd. 11, 1. Aufl., 1992, S. 90



Die Tage der Unerschöpflichkeit

Über das ganze Jahr verteilt gibt es immer wieder besondere Tage
die mit einer besonders hohen Schwingung gesegnet sind

und an denen verstärkt Lichtenergien aus dem Göttlichen auf die Erde einströmen.


An diesen Tagen wirken besondere Kräfte,
die uns in unserem Tun und in unseren Zielen positiv unterstützen sollen.


Zu diesen besonderen Tagen im Jahr gehören u.a.:


Die 13 Rauhnächte von Weihnachten bis zum 06. Januar

Imbolc / Maria Lichtmess am 02. Februar

Frühlingstag- und Nachtgleiche am 21. März

"Jedes Jahr in eurem Zeitenzyklus gibt es 4 Punkte:
Die Wintersonnenwende und die Sommersonnenwende sind hoch energetische Punkte.
Die Frühlingstag- und Nachtgleiche und die Herbsttag- und Nachtgleiche sind energetische Leylines,
die immer unterschiedliche Qualitäten hervorbringen.
Sie sind nicht immer gleich, sondern gleich euch, individuell."

Pachamama durch Ute Prema Kanthak


Karfreitag und bzw. bis Ostern (auch Ostermontag)

Beltane / Walpurgisnacht am 01. Mai

Pfingsten

Christie Himmelfahrt

Mittsommer / Sommersonnenwende / Johanni am 21. Juni


Lughnasadh am 01. August


Herbsttag- und Nachtgleiche / Erntedank am 21. September


Samhain / Allerheiligen / Halloween am 01. November

Mittwinter bzw. Winteranfang am 21. Dezember

Weihnachten am 24. Dezember


Die 13 Rauhnächte von Weihnachten bis 06. Januar




Da das Göttliche sich immer in der Ausdehnung befindet,
dehnen sich auch die Energien der Tage der Unerschöpflichkeit auf den vorangehenden und den nachfolgenden Tag aus,
indem sie langsam ansteigen, am mittleren Tag ihren Höhepunkt finden und dann langsam wieder auslaufen.

Die göttlichen Energien der Unerschöpflichkeit wirken also über ganze 3 Tage hinweg ...





Die Energien der Unerschöpflichkeit sind wie Apfelmännchen:

Die kleinste Tagesgruppe die einen besonderen kosmischen Segen in sich trägt ist Samstag, Sonntag, Montag :o)

Und die kleinste "unerschöpfliche" Tageseinheit eines jeden Tages ist die Zeit genau um 3 Uhr Nachts.
Dieses ist die Stunde, wenn wir uns darum bemühen möchten,
in der wir am stärksten positiv schöpfen können, was auch immer.

/Isabel




Tage des "Reichtums, des Segens und der "Unerschöpflichkeit"" aus dem hinduistischen Kalender:

Sankranthi Mitte Januar

Mahashivaratri im Februar
am dunkelsten Neumond im Jahr gehört auch zu der besonders energetischen Zeit, in der man viel erlösen kann

(Ein intensiveres Sadhana, verbunden mit einer stärkeren seelischen Reinigung
ist natürlich auch in den anderen Neumondnächten im Jahr möglich,
da auch diese Tage besonders gesegnet sind)

Ugadi (Neujahrsfest) am 28. März eines jeden Jahres

Der 23. November; Sathya Sai Babas Geburtstag

Akshaya Tritiya; ein Tag der Unerschöpflichkeit

Vijayadasami
(Abschlusstag von Dasara im Oktober, dem neuntägigen Fest zu Ehren der Göttin)

und einer der Tage von Dipavali, dem Lichterfest

Viele Feiertage des indischen Kalenders sind variabel und werden in jedem Jahr neu festgelegt.



Auch der Mayakalender hebt Tage heraus, an denen besondere Kräfte wirken.
Im Mayakalender werden diese Tage als "Portaltage" bezeichnet.
Einige der Portaltage aus dem Mayakalender stimmen mit den oben genannten Tagen überein, andere nicht.
Dieses Thema möchte ich hier jedoch nur kurz ansprechen und nicht vertiefen ...



Über die "Tage der Unerschöpflichkeit"

Das ganze Jahr über werden wir aus dem Göttlichen mit besonderen Tagen die eine hoch schwingende Energie in sich tragen gesegnet, an denen wir uns und andere auf besonders fruchtbare und gesegnete Weise beschenken können:
 
Den "Tagen der Unerschöpflichkeit"

An den "Tagen der Unerschöpflichkeit" werden unsere Unernehmungen, Taten, Gedanken und Gefühle von Kräften aus dem Kosmos besonders getragen, verstärkt und gefördert. Ganz gleich ob wir an diesen Tagen uns Disziplinen des Geistes unterwerfen, Rezitieren, Meditieren und Singen, ob wir uns einfach nur positiv einstimmen, an unserem Charakter arbeiten wollen, einen Vertrag unterschreiben, einen Neuanfang beginnen, einen Streit beilegen, ein Haus oder ein Auto kaufen, ob wir uns selbst etwas Gutes tun wie z.B. zum Friseur oder zur Massage zu gehen, ob wir unser Sadhana intensivieren, Yoga machen, etwas opfern und loslassen, wohlwollend Trinkgelder und Geschenke verteilen, unsere Rechnungen bezahlen, anderen Menschen Gutes tun und wünschen, ob wir unser Haus reinigen und putzen etc. pp.; alle Unternehmungen an diesen Tagen die uns fördern, uns positiv, munter und leicht stimmen, die unsere Freude, Optimismus und Hoffnung in sich tragen, die unser Herz und unseren Gefühlsbereich weiten und unsere Stärken fördern, tragen Reichtum und Gelingen in sich; sie werden an diesen Tagen von den göttlichen Energien verstärkt mitgetragen für Erfolg und ein gutes Gelingen.
Angenehme Gefühle die in uns wachgerufen werden bzw. die wir in uns wachrufen, sind an diesen Tagen intensiver als sonst und prägen unsere Gefühlswelt nachhaltig auch für die Zukunft. Da Licht und Schatten immer ganz nahe beeinander liegen, gilt das natürlich auch für die entgegengesetzte Richtung an diesen Tagen .....

/Eigenes





"Und jede Zeremonie die du zelebrierst,

jeden Dank der aus deinem Herzen aufsteigt,
gebührt dem Augenblick deines Menschseins.
Und wenn du dieses Erkennen lebst,
ebnen sich die Dinge deines Lebens
und die Schleier heben sich."

Pachamama am 18.07.2009 durch U.P.K


                                                   

Bewahrt euch eure geistige Gesundheit durch inneres Unbeteiligtsein.

Bewahrt euch auch eure körperliche Gesundheit.
Krankheit kann für den spirituellen Aspiranten sehr lästig, ja, ein großes Hindernis sein. Der Körper weigert sich, vernachlässigt zu werden. Er lenkt eure Aufmerksamkeit auf sich, wenn er krank ist und bindet damit viel Energie. Der Körper ist euer Fahrzeug hier auf der Erde, um zu Gott zu gelangen. Eure Sinne sind der Steuermechanismus: Um damit fahren zu können, braucht ihr spirituelle Übungen (sâdhana) als Treibstoff.

(Sadhana - Der Weg nach Innen)

 

Um das Göttliche erreichen und verstehen zu können,

müßt ihr den Sadhana-Pfad (den Weg nach Innen) gehen

und euch dem Göttlichen entsprechend verhalten.

(Sadhana - Der Weg nach Innen)




                                                                                                                                 


Sadhana als geistige Disziplin

 

Auch für den Umgang mit Sinnesfreuden ist Übung unentbehrlich,
denn gerade das zügellose, ungebändigte Verfolgen solcher Vergnügungen
ruft Ärger, Haß, Neid, Boshaftigkeit und Eitelkeit hervor.

Um sie in gesunde Bahnen zu lenken und unter Kontrolle zu halten,
sind gewisse gute Übungen wie die Wiederholung des göttlichen Namens (japa), Meditation (dhyâna),
Enthaltsamkeit und Fasten (upavâsa), bestimmte Gebete zu vorgegebenen Tageszeiten (samdhyâvandana)
und dergleichen unbedingt notwendig.

Erfüllung in Gott, Bhâgavata Vâhinî, 1. Aufl., 1994, S. 13



 

Ein Leben in Sadhana ist ein Leben für Gott.

Alle Gedanken, Worte und Taten werden dem Herren dargebracht.
Das Denken dreht sich um ein Zentrum - Gott.
Eure Konzentration muß dafür stark und stetig sein.

Warum ist das so schwierig für euch?
Der Grund dafür ist,
daß euch die tiefe sehnsuchtsvolle Bindung, die echte Liebe zu Gott, fehlt.

Fahrt also fort mit euren Übungen....

Mit Ausdauer ist es möglich, das Ziel zu erreichen.

(Sadhana - Der Weg nach Innen)

 

 

OM

ist der Urlaut, aus dem der Kosmos erwuchs.

Es besteht aus den drei Klängen A, U, M.

Alle Klänge sind im OM enthalten, ...

So repräsentiert das OM alle Wörter, die Gott in allen Sprachen und zu jeder Zeit beschreiben.

Das OM mündet in der Stille;

so wie die Beschreibungen Gottes auch in der Stille enden.

Das Rezitieren des OM läßt schließlich die Stille erreichen,
genau wie die Kontemplation über den formhaften, attributvollen Gott
schließlich zum Erreichen des Universal Absoluten führt.

 

 

Frage: Wie wird das „OM" richtig gesungen?

Sai:

Der Laut „OM" besteht aus A - U - M. Das „A" beginnt leise in der Kehle, es ist die Erde. Das „U" bildet sich im Mund, und der Ton schwillt an. Das „M" wird von den Lippen geformt, und der Ton verebbt. Wie ein Flugzeug, das man von weitem hört, das lauter wird, wenn es näher kommt und dann wieder in der Ferne verschwindet. „A" ist die Welt, „U" der Himmel, „M" ist das Göttliche jenseits der Sinne.

Frage: Angenommen, die richtige Aussprache gelingt einem nicht?

Sai:

Die Aussprache ist nicht so wichtig, wenn Liebe da ist. Liebe ist das Band, das Mutter und Kind verbindet. Wenn das Kind schreit, ist es der Mutter gleichgültig, ob der Schrei unharmonisch ist. Sie eilt zu dem Kind und umsorgt es. Die „Göttliche Mutter" ist überall. Swami ist hier, aber die „Göttliche Mutter" ist überall, damit hat jeder die gleiche Chance. Sobald jemand beginnt, sich nach Gott zu sehnen, ist Gott-Mutter da und antwortet mit Gnade. Liebe ist in all dem das wichtigste Element. Hingabe an Gott bedeutet, Gott zu lieben. Das wirkliche „OM" schwingt aus sich selbst heraus. Es strömt durch die beiden Nasenlöcher, hinauf in das Stirnzentrum und aus den Ohren in die Welt wie die Sendung einer Rundfunkstation. ... „OM" ist überall, im Geist, auf der Zunge, im Herzen usw. Erzeuge „OM" erst mit der Zunge und dann im Geist.

(Hislop, S. 97 - 99)




Ein OM ist immer ein OM,
egal an welcher Stelle es gesungen wird

Das OM ist der Urlaut, einer der Namen des Herren, den wir singen. Deshalb wird es immer gleich lang und gedehnt gesungen, ganz gleich, wo es auftaucht: z. B. vor dem Gayatri-Mantra, vor dem Mantra OM Tryambakam und am Ende der Mantren, vor dreimal Shanti - das OM wird jedes Mal lang und anhaltend gesungen, wie wenn es alleine stünde. Im Grunde steht es auch alleine, als Einleitung oder Abschluß von allem.

Etwas anderes stellt die Rezitation dar, während derer man das OM nicht dehnen kann, da gesprochen und nicht gesungen wird. In der gesprochenen Rezitation des Gottesnamens wie z.B. bei "Om Sri Sai Ram" wird das OM kurz ausgesprochen, da die normale Stimme nicht dehnen kann wie beim Gesang.


Mantren die wir falsch rezitieren oder anwenden entfernen uns von Gott, und wenn wir noch so fleißig dabei sind, denn da kommt unser Ego mit ins Spiel. Überall wo menschliches Ego sich ausbreitet, kommt die göttliche Arbeit zum Stillstand ... Nur die richtige und korrekte Anwendung der Mantren kann uns Gott näher bringen. /Isabel


Namasmarana

Mit Hilfe der liebevollen und hingegebenen Rezitation des göttlichen Namens (nâman) entwickelt sich die Liebe (prema) in deinem Innern.
Mit Liebe im Herzen kannst du über Gott meditieren.
Wenn erst die Liebe
tief in dir verwurzelt ist, wird der Herr, der die Liebe selber ist, dein eigen sein.

Wie
viele verschiedene Wege es zur Verwirklichung Gottes auch geben mag - keiner ist so einfach wie dieser.

Besinnung auf Gott, Dhyâna Vâhinî, 1. Aufl., 1987, S. 56 (3. Aufl., 1993, S. 59)



Spirituelle Übungen (sâdhana) lassen euch die tiefere Bedeutung von allem was ihr tut, erkennen.

Sathya Sai Baba spricht, Bd. 5, 1. Aufl., 1995, S. 88




Während wir singen und rezitieren wäre es nicht unbedeutend,
wenn wir die Bedeutung dessen was wir singen und rezitieren kennen würden.

Die Mantren, Lieder und Bhajans gewinnen dadurch an Kraft,
wenn wir wissen was wir sagen und die Bhajans, Lieder und Mantren mit dem Bewußtsein dessen singen, was sie wirklich bedeuten:

"Nur was man kennt, kann man auch lieben."

Die Dinge bekommen eine neue Qualität und einen neuen Wert für uns, wenn wir ihre Bedeutung kennen.



Es gibt drei Arten von Klang:

Die erste Art Klang entsteht beim Fallen von Gegenständen, beim Abbrechen oder Schmelzen. Dies umfaßt alle Klänge der gegenständlichen Welt; Regen und Donner, gluckernde Bäche, Vulkane, Erdbeben und ähnliches, selbst das Tropfen des Taus auf ein zartes Rosenblatt, oder wenn ein Federchen aus dem Flügel eines Vogels durch die Luft segelt!

Die zweite Art ist das gesprochene Wort: Es trägt eine bestimmte Bedeutung und ist mit der Absicht ausgestattet zu informieren, anzuweisen oder zu inspirieren. Es ist der Fluß des Herzschlages von einem Herzen zum anderen.

Die dritte Art ist der Klang der Stille. Taucht man in die Tiefe der Stille ein, so hört man das ursprüngliche kosmische OM, Pranava, das von Prana ausgeht oder von der lebendigen Schwingung, die das Universum erfüllt.

Um diesen Klang zu vernehmen, muß man so nah wie möglich in das Innerste des eigenen Seins hinein kommen.
Deshalb heißt es in den Upanishaden; es zwingt dich nah heran zu gehen, tief zu graben, den Grund des Sees zu erforschen.

Sri Sathya Sai Baba

 

Die Stille, welche die äußeren Klänge umgibt, ist Gott.
Im Inneren dieser Stille ist der ewige Klang des
OM.
Es gibt nur einen Klang und das ist
OM.
Jeder andere Klang entsteht aus dem
OM.

(Hislop, S. 82)


 

Om Sai Ram

Stille ist nichts, das man beschließen könnte,

sie ist immer da.

Stille ist der endlose Fluß des reinen

Göttlichen in euch, in die Welt.

Sathya Sai Baba
Quelle: Meditation


 

Wenn man in die Tiefe dieses Schweigens taucht,
hört man sich selbst, den kosmischen Urlaut, das OM,
das dem Leben entspringt oder die Grundschwingung, die das Universum erfüllt.

(Sadhana - Der Weg nach Innen, S. 132, erste deutsche Ausgabe 1981)




"Du solltest deinen eigenen Ton wieder finden und solltest mit ihm arbeiten, um heil zu werden.
Er bringt dich in Resonanz mit dir selbst. "


Erzengel Raphael, 2006

Die Bestimmung des Eigentons des Menschen


 

Hislop:

Baba, ich bin so müde, so ohne Energie. Wie kann ich Energie bekommen?

Sai:

Energie kommt durch die Auslieferung an Gott ... Energie kommt, wenn das Herz sich ausdehnt.
Ein kleines, verschlossenes Herz hat keine Energie. Wenn Gott im Herzen erkannt wird, dehnt sich das Herz aus.

Der Körper ist der Tempel, das Herz ist der Thron, auf dem Gott sich niedergelassen hat.

(Hislop, S. 100)


Sâdhana bedeutet nicht, Gott an einem besonderen Platz oder in einer besonderen Form anzubeten.
Es bedeutet, daß du dich bei allem was du tust und wo immer du sein magst, auf Gott konzentrierst.

Es mag die Frage auftauchen, ob dies möglich ist.
Die Antwort ist, daß es möglich ist, wenn jede Handlung Gott geweiht wird.

Sanathana Sarathi 11/92, Rede vom 6.10.92, S. 270




Eine Form von Sadhana, welche zur Einheit von Gedanke, Wort und Tat führt
und die Konzentration auf Gott stärkt, ist


Likhita Japa -
Das Aufschreiben des Namen des Herrn




Durch Namensrezitation und Meditation lernt man, seine ganze Aufmerksamkeit auf Gott zu lenken,
sich aus den durch die Bedürfnisse der Sinne bedingten Abhängigkeiten zu lösen
und Freude aus der Quelle zu beziehen, die der Ursprung aller Dinge ist!

Besinnung auf Gott, Dhyâna Vâhinî, 1. Aufl., 1987, S. 19 (3. Aufl., 1993, S. 20)

 

 Mantren und Namasmarana



Mantren dienen der Disziplin des Geistes.

Sie sollten in hoher Konzentration ausgesprochen, rezitiert und gesungen werden.
Je inniger wir über unsere Mantren meditieren, desto wirkungsvoller werden sie.
Sie sollen uns außerdem durch aufmerksame und konzentrierte Rezitation in die Geduld führen.

Überall beim Sadhana gilt:
Qualität statt Quantität.

/Isabel


Das Maha Mrityunajaha Mantra

Om Tryambakam

Die Rezitation des Mantras Om Tryambakam löst Gefühlsblockaden in unserem Energiefeld,
auf emotionaler Ebene und im Bereich der Wirbelsäule und bringt unsere positiven Gefühle wieder in Fluss.

Dieses Mantra gehört mit zu den kraftvollsten Mantren die es gibt, da es seit Jahrtausenden in unveränderter Form rezitiert wird.




Das Gayatri Mantra

Das allumfassende Gebet -
Nur Gayatri schenkt dem Geist Frieden, da es zusammenführt

Die regelmäßige Rezitation des Gayatri Mantras unterstützt uns dabei, unsere Emotionen den Tag über zu kontrollieren
und schenkt uns auf Dauer Frieden, da es mit der Zeit den inneren Zwiespalt heilt.





Mantren dürfen niemals zum Selbstzweck verwendet werden!
In diesen Mantren wirken große Kräfte, die sich gegen uns selber kehren, wenn wir sie falsch anwenden oder zum Selbstzweck mißbrauchen.
Zum Selbstzweck mißbrauchte Mantren können großes Unglück und Chaos in unser Leben ziehen.


Im Gebet seid ihr Bittsteller zu Füßen Gottes.

Die Meditation veranlaßt Gott, zu euch herabzukommen und inspiriert euch, zu Ihm aufzusteigen.
Anstatt dem einen eine niedere und dem anderen eine höhere Stellung zuzuweisen, vereinigt Meditation euch mit Gott.

Obwohl ihr durch Gebet das selbe Ergebnis erzielen könnt, ist Meditation die königliche Straße zur Erlösung. Sie verlangt Herrschaft über die Sinne und Konzentration. Seht vor eurem inneren Auge die Form, die ihr als Gegenstand eurer Konzentration erwählt habt, oder meditiert über das Licht in Form einer ruhig leuchtenden Flamme. Stellt euch vor, daß sich dieses Licht nach allen Seiten ausbreitet, in euch hineinflutet, alles umfaßt und erfüllt, bis letztlich nichts anderes mehr existiert als das Licht. Im Glanz dieses alles umhüllenden Lichts werden Haß und Neid, die verderbenbringenden Kinder der Dunkelheit, aufgelöst.

Seid euch bewußt, daß es dieses Licht ist, das in jedem brennt.
Selbst in dem, den ihr als euren ärgsten Feind betrachtet, leuchtet im tiefsten Innern des Herzens das selbe Licht.

Sadhana - Der Weg nach Innen

Es ist von großer Bedeutung, wann wir meditieren.
Die beste Zeit, zwischen drei und sechs Uhr morgens, wird als "Brahmamuhûrta" bezeichnet.
In dieser Zeitspanne müßt ihr jeden Tag zur gleichen Stunde über die Form meditieren,
für die ihr euch entschieden habt.

Sommersegen in Brindavan 1, 1. Aufl., 1985, S. 106 (2. Aufl., 1989, S. 76)




Der frühe Vogel fängt den Wurm:
Früh aufstehen hat auch mit geistiger Wachheit zu tun.
Je früher in den Morgenstunden wir mit der Rezitation der Mantren beginnen, desto effektiver ist ihre Wirkung.

P.S.:  In der Zeitspanne von 3 - 6 Uhr morgens kommuniziert unsere Seele mit dem Kosmos und mit Gott. Deshalb ist es von Bedeutung, daß wir diese Zeit oder einen Teil dieser Zeit schlafend oder zumindest in tiefer Meditation verbringen, um die göttlichen Energien aufnehmen zu können, die aus dem Kosmos auf die Erde strömen. In dieser Zeit werden unsere positiven Emotionen genährt und unsere göttliche Kreativität.

Gleichzeitig hat nach der traditionellen chinesischen Medizin die Lunge ihre aktive Zeit morgens von 3 - 5 Uhr. Auf der psychischen Ebene hat die Lunge mit Kommunikation zu tun, da sie paarweise angelegt ist; wir kommunizieren in der Zeit zwischen 3 und 5 Uhr morgens mit dem Göttlichen bzw. nehmen Lebensenergie aus dem Kosmos in uns auf. Haben wir Probleme mit der Lunge, machen uns diese Schwierigkeiten auf einer höheren Ebene auf einen seelischen Konflikt mit Gott aufmerksam.


Meine Erfahrung ist, daß man morgens zwischen 3 und 5 Uhr z.B. gut Mantren rezitieren kann,
ohne daß der Mind einem dabei das Leben schwer macht. Der ist in dieser Zeit so gut wie ausgeschaltet.
Dann um 5 Uhr läuft der Kopf auf einmal wieder an und wird hinderlich ...

/Eigenes

 


Eintritt und Anleitung zur Lichtmeditation:

Quelle: Sadhana, Seite 103


Herzöffnend:

Inneren Frieden finden mit dem Agnihotra

„Licht hinter dem Licht, ich gebe Dir alles.
Dein Wille geschehe.“





Morgenstund' hat Gold im Mund:

Das Suprabhatam

regelmäßig morgens vor Sonnenaufgang gesungen

- die optimale Zeit für spirituelle Übungen ist zwischen 4 und 6 Uhr morgens -

fördert es das innere, spirituelle Erwachen
und die Bewußtwerdung.


Das Suprabhatam -
die englische Übersetzung




Schlüsselfrequenzen Liebe und Dankbarkeit

Robert Betz:
Mache dein Denken zum Danken

Diese Übung erzeugt auf die Dauer das Gefühl der Dankbarkeit in unserem System.
Es wird wie ein dauerhaftes Körpergefühl/Grundgefühl in uns auf der mehr oder weniger unbewußten Ebene.

Isabel

 

In jedem Gotteshaus brennt eine ewige Flamme.

Wo Licht ist, gibt es keine Fledermäuse.
Wo Dunkelheit herrscht, kommen sie in Scharen und beschmutzen den Ort.

Wenn ihr die Flamme guter Gedanken nicht im Tempel (Herzen) eures Körpers anzündet, werden Fledermäuse ihn beschmutzen und es wird finster und dunkel darin sein. Ihr müßt darauf achten, daß die heilige Flamme guter Gedanken für immer in eurem Innern brennt. Entzündet die Flamme der Liebe, der Weisheit und der Hingabe in eurem Herzen. Solange ein strahlendes Licht im Schrein eures Herzens brennt, werden die Fledermäuse oder andere schlechte Tendenzen nicht über dessen Schwelle kommen.

(SB, S. 155/6)
 

Eine halbe Stunde am Morgen
und eine halbe Stunde am Abend zu meditieren, ist genug

Wenn man den ganzen Tag meditiert, verliert man nach einigen Jahren die Freude daran.

Die spirituellen Übungen sollten abwechslungsreich sein, damit das Interesse wachgehalten wird: das Singen religiöser Lieder (Bhajans), die Rezitation des Gottesnamens, Satsang; Kontakt mit spirituellen Menschen usw.

Es ist so wie im täglichen Leben: Die Abwechslung gestaltet den Tag interessant.

(Hislop, S. 142/3)

 

Ihr fragt, wie und wann ihr meditieren sollt.

Zusätzlich zu der Meditation, die ihr für euch allein durchführt, ist es gut, nach dem Singen von „Bhajans" zehn oder fünfzehn Minuten zu verweilen, die Gedanken zu sammeln und über Gott, den ihr soeben gepriesen habt, zu meditieren.

Ihr könnt auch über die Flamme der Kerze vor euch meditieren, mit ihr euer inneres Bewußtsein erleuchten und mit ihrem Licht die ganze Schöpfung erfüllen.

Meditation heiligt alle Handlungen und führt zur Beherrschung der Gedanken. Ihr könnt euch Gott, den ihr mit euren Liedern besungen habt, im Glanz des strahlenden Lichtes vorstellen. Die Gruppenmeditation nach dem Singen bereitet den Boden für die Einzelmeditation im eigenen Heim. Ihr werdet Geschmack daran finden, euch mehr Zeit dafür nehmen und der Frieden der euch dabei erfüllt, wird tiefer werden. Ich bestehe auf der Meditation als unerläßlichen Bestandteil spiritueller Übungen für jeden Angehörigen dieser Organisation.

 

Langsam aber sicher - macht das zu eurem Leitspruch!

Lasst euch eure spirituellen Übungen zur festen Gewohnheit werden, haltet euch an einen Zeitplan.

So wie der Arzt eine bestimmte Menge einer Medizin verschreibt und euch warnt, daß weniger nicht hilft und daß mehr schädlich ist, so müßt ihr auch ein bestimmtes Maß für eure spirituellen Übungen haben. Übertreibt sie nicht, aber vernachlässigt sie auch nicht.

(Sathya Sai Baba Spricht Bd.2)


Entschleunigung ist Beschleunigung

Eine Entschleunigung in weltlichen Angelegenheiten bewirkt eine Beschleunigung auf spiritueller Entwicklungsebene;

Es ist wie überall; wenn wir äußerlich langsamer werden und uns mehr Pausen und Ruhe gönnen, fahren wir auch innerlich runter und werden langsamer. Schnelligkeit dreht uns aus uns selbst heraus, im wahrsten Sinne des Wortes; wir verlieren den Kontakt zu uns und hören auf zu fühlen.
Möchten wir wieder mit unseren Gefühlen in Kontakt kommen ist es wichtig, daß wir langsamer werden ...

/Eigenes

 

 

Du solltest es jedoch vermeiden, deinen spirituellen Weg mit anderen zu diskutieren,

denn jedem erscheint der eigene Weg als der beste.

Wenn du jemanden der einen anderen Weg geht als du, nach seiner Ansicht über Namensrezitation und Meditation fragst, wird er diese Praktiken gewiß als minderwertig bezeichnen und wenig respektvoll darüber reden. Er wird von oben herab sagen, es seien sehr primitive Methoden und du seiest wohl noch ein Anfänger. Am Ende wirst du an der Richtigkeit deines Weges zweifeln. Was dir vorher Freude bereitete, verursacht dir nun Kopfweh und Widerwille tritt an die Stelle von Liebe und Begeisterung.
Wäge es daher nur in deinem eigenen Innern ab, welchen Weg du gehen willst. Du kannst auch die Menschen befragen, welche den Nektar des Namens gekostet haben und sie bitten, dir von ihren persönlichen Erfahrungen zu erzählen.

Streite nicht mit jedem, der dir über den Weg läuft, über diese Dinge!

Die Zeit, die du auf solche Gelegenheitsdebatten verwendest, solltest du lieber dafür nutzen, deine innere Freude voll zur Entfaltung zu bringen, indem du dir immer wieder den Namen Gottes in Erinnerung rufst und über Seine Form meditierst! Das bloße kritische Abwägen der Frage, welcher Weg wohl der bessere sei, endet nur darin, daß du verunsichert wirst und dadurch alle bisherigen Bemühungen zunichte machst.

Solange bis du vollkommen sicher bist, sollst du den Namen Gottes ständig in deinem Gedächtnis behalten und ihn beharrlich und unbeirrt wiederholen. Bleibe dabei für dich oder suche die Gemeinschaft anderer Gottliebender, dann kann dich nichts ins Wanken bringen. ...

Wie viele verschiedene Wege es zur Gottesverwirklichung auch geben mag - keiner ist so einfach wie dieser.

(Dhyana Vahini, S. 57 - 59)

 

  

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